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Abschwung im Mai gestoppt

Homburg/Bexbach/Kirkel. Nach einem kontinuierlichen Anstieg in den letzten Monaten ist die Arbeitslosigkeit im Saarpfalz-Kreis erstmals wieder gesunken. Im Mai waren 4919 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 103 weniger als im April. Im Vergleich zu Mai 2008 waren 1067 Personen (+27,7 Prozent) mehr arbeitslos

Homburg/Bexbach/Kirkel. Nach einem kontinuierlichen Anstieg in den letzten Monaten ist die Arbeitslosigkeit im Saarpfalz-Kreis erstmals wieder gesunken. Im Mai waren 4919 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 103 weniger als im April. Im Vergleich zu Mai 2008 waren 1067 Personen (+27,7 Prozent) mehr arbeitslos. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Mai unverändert 6,7 Prozent nach 5,2 Prozent vor einem Jahr. Im Bezirk der Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel) war ebenfalls ein Rückgang der Arbeitslosenzahl zu beobachten (minus 66 auf 2608). In Blieskastel (Stadt Blieskastel, Gersheim, Mandelbachtal) ist die Arbeitslosenzahl gegenüber April um 46 auf 971 gesunken. In St. Ingbert war ein leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl um neun auf 1340 zu verzeichnen. Die niedrigste Arbeitslosenquote hatte der Geschäftsstellenbezirk Blieskastel mit 4,8 Prozent, gefolgt von St. Ingbert mit 7,3 Prozent und Homburg mit 7,4 Prozent. Im März 2009 - für diesen Zeitraum liegen jetzt Daten über die tatsächliche Inanspruchnahme der Kurzarbeit vor - arbeiteten im Saarpfalz-Kreis 137 Betriebe mit 7370 Männern und 2300 Frauen kurz (Auswertung für Personen erfolgt anhand des Betriebssitzes und nicht des Wohnortes). "Wir hoffen, dass die Mehrzahl der Betriebe ihre Beschäftigten durch die Inanspruchnahme von Kurzarbeit auf Dauer halten können. Die Verlängerung der Bezugsdauer und die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge ab dem siebten Monat der Kurzarbeit gibt vielen Firmen mehr Planungssicherheit", so Dietmar Kneis, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Neunkirchen. Die Agentur unterstützt Arbeitgeber bei der Qualifizierung bestimmter Personengruppen. Dazu gehören gering qualifizierte Mitarbeiter, Arbeitnehmer ab 45 Jahren, Facharbeiter, deren Berufsabschluss und berufliche Weiterbildung schon länger zurückliegen, sowie Arbeitnehmer in Kurzarbeit. red