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Zwei Schulen legen zu

Homburg. Das Saarpfalz- und auch das Mannlich-Gymnasium haben sich bei den Anmeldezahlen der künftigen Fünftklässler verbessert. Das Johanneum musste nach dem Rekordergebnis vom vergangenen Jahr diesmal wieder etwas abgeben, dennoch ist die Schulleitung zufrieden. Ulrike Stumm

Die Anmeldefristen der drei Homburger Gymnasien sind abgelaufen. Diesmal, das zeigt der Blick auf die aktuellen Daten, muss sich niemand verstecken: 98 Kinder werden im kommenden Schuljahr die fünften Klassen im Christian-von-Mannlich-Gymnasium besuchen, nachdem die Schule im vergangenen Jahr mit 85 kräftig zurückstecken musste. Das Saarpfalz-Gymnasium verzeichnet mit 113 Anmeldungen einen Zuwachs, 2014 waren es 91. Und ins Johanneum werden ab Herbst 2015 ebenfalls 113 neue Fünftklässler gehen, im vergangenen Schuljahr war das Johanneum mit 139 Anmeldungen ganz vorne gelandet. Insgesamt wird es nach bisherigem Stand 324 neue Fünftklässler an Homburgs Gymnasien geben. Im vergangenen Jahr waren es weniger: 315 Einsteiger wurden da gezählt.

Angesichts der Zahl von 113 für seine Einrichtung sagte Jürgen Mathieu, Schulleiter des Saarpfalz-Gymnasiums: "Das ist schön angestiegen." Die Schule habe sich gut präsentiert, es gebe nun wieder die Aula, zudem spielten Dinge wie die Auszeichnung als Kosinus-Schule eine Rolle - das ist ein Programm zur Stärkung der Kompetenzen im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I und hat zum Ziel, Lehrer im Fach Mathematik über ein Jahr hinweg in der Unterrichtsentwicklung zu unterstützen. Zudem verwies er darauf, dass das Gymnasium für das Gesamtkonzept in den Fächern Mathematik , Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) als "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet worden sei. Dennoch: "Es gibt Gründe, die liegen innerhalb der Schule", doch es gebe auch Stimmungen, die liegen außerhalb, betonte er. "Wir freuen uns, werden aber nicht überheblich", so Mathieu. Obwohl das Johanneum die Rolle des Spitzenreiters vom vergangenen Jahr abgeben musste, ist Schulleiter Helmut Seiwert, "sehr zufrieden. Wir können vier ordentliche Klassen bilden." Die Zahl 139 von 2014 sei ein Ausschlag nach oben gewesen. Schwankungen nach unten und oben seien normal. "Für uns ist das eine ideale Größe, wenn wir es schaffen, langfristig vierzügig zu sein", machte er klar. "Ich denke, wir haben ein gutes Angebot", auch mit der Nachmittagsbetreuung, "die ich für hervorragend halte". Das sei ein Paket, "mit dem die Eltern gut leben können". Hundert sei die Richtzahl gewesen, sagt Klaus-Peter Holzer, stellvertretender Schulleiter des Mannlich-Gymnasiums. Mit 98 neuen Fünftklässlern werde es nun aller Voraussicht nach vier Klassen geben, nach nur drei Klassen im vergangenen Jahr.