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Zuschauer sollen früh anreisen

Gegen den VfB Stuttgart erwartet der FC Homburg ähnlich wie vor zwei Jahren gegen Borussia Mönchengladbach volle Ränge im Waldstadion. Und gegen Torjubel von Tim Stegerer (links) und Steven Kröner hätte sicher auch niemand etwas auszusetzen. Foto: Dietze/dpa
Gegen den VfB Stuttgart erwartet der FC Homburg ähnlich wie vor zwei Jahren gegen Borussia Mönchengladbach volle Ränge im Waldstadion. Und gegen Torjubel von Tim Stegerer (links) und Steven Kröner hätte sicher auch niemand etwas auszusetzen. Foto: Dietze/dpa FOTO: Dietze/dpa
Homburg. Die Anforderungen in der ersten Runde des DFB-Pokals werden immer höher. So laufen beim Fußball-Regionalligisten FC Homburg schon seit zwei Monaten die Vorbereitungen auf das Spiel morgen um 18.30 Uhr gegen den VfB Stuttgart. Ralph Tiné

Am morgigen Samstag herrscht im und um das Homburger Waldstadion ein Ausnahmezustand. Um 18.30 Uhr empfängt Fußball-Regionalligist und Saarlandpokal-Sieger FC Homburg den großen VfB Stuttgart zum Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals. Auch wenn die Schwaben im Sommer in die 2. Bundesliga abgestiegen sind: Der mehrfache deutsche Meister lockt die Fans immer noch an.


Mit 10 000 bis 12 000 Zuschauern erwarten die Verantwortlichen rund das Zehnfache der Besucherzahl, die im Schnitt bei den Regionalligaspielen des FCH im Stadion anwesend ist. Dementsprechend ist auch der planerische Aufwand ungleich größer. "Wir sind schon seit zwei Monaten am Organisieren. Eigentlich ging es schon einen Tag nach dem Saarlandpokal-Finale los", sagt Rafael Kowollik. Der Geschäftsführer der Grün-Weißen konnte schon vor zwei Jahren Erfahrungen sammeln, was ein solches Großereignis an Disposition verlangt. Damals verlor der FCH in der ersten Runde des DFB-Pokals vor 17 000 Zuschauern im Waldstadion gegen Bundesligist Borussia Mönchengladbach mit 1:3.

Die Anforderungen an die Veranstalter sind seitdem zum Teil sogar noch größer geworden. Vor allem im Bereich der technischen Ausstattung für die Fernsehübertragungen hat sich der Anforderungskatalog nochmals erweitert. "Wir haben eine riesige TV-Technik vor Ort. Und da ein solches Spiel nach den Regularien immer unabhängig vom örtlichen Stromnetz laufen muss, haben wir auch einen Stromgenerator. Und mit dem könnte man eine halbe Stadt versorgen", berichtet Kowollik.

Dazu gibt es ein deutlich vergrößertes Angebot des Catering-Partners, der die Essen- und Getränkestände im Stadion betreibt. Auch sind zusätzliche mobile Toilettenanlagen sowie die vierfache Anzahl an Ordnungskräften gegenüber Ligaspielen vorhanden. Das größte Problem stellen wie üblich die fehlenden Parkflächen am Stadion dar. Bereits bei gut besuchten Ligaspielen reichen die Stellflächen auf dem Jahnplatz vor dem Stadion häufig nicht aus. Zumal dieser bei größeren Veranstaltungen meist zu großen Teilen für Polizei-Einsatzfahrzeuge gesperrt ist. Um ein Verkehrschaos zu verhindern, appelliert Kowollik an die Besucher: Sie sollen nicht mit dem Auto direkt bis zum Stadion fahren, sondern in der Stadt parken und zu Fuß laufen. "Die Zuschauer sollten möglichst früh anreisen, damit es nicht kurz vor dem Spiel zu Stauungen kommt", sagt der Geschäftsführer.

Die Kassen sind ab 16 Uhr geöffnet, das Stadion selbst macht um 16.30 Uhr seine Tore auf. Außer für die ausverkaufte Haupttribüne sind noch Karten für alle Kategorien erhältlich.