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Zur Jahrespremiere geht's auch in die neue Welt

Homburg. Homburger Sinfonieorchester spielt am 21. Mai im Saalbau: Vorverkauf beginnt am Montag. red

Zu seinem ersten Sinfoniekonzert des Jahres lädt das Homburger Sinfonieorchester für Sonntag, 21. Mai, 18 Uhr, ins Kulturzentrum Saalbau ein. Der Kartenvorverkauf beginnt am kommenden Montag, 24. April, im Kulturamt der Stadt. Nach dem letzten Sinfoniekonzert im November, in dem das Orchester die vierte Sinfonie von Gustav Mahlers zu Gehör gebracht hatte, steht jetzt wieder einmal ein Solokonzert auf dem Programm, wie es in der Pressemitteilung des Orchesters heißt. Solist im ersten Hornkonzert von Richard Strauss ist der junge saarländische Hornist Andreas Becker, der viele Jahre lang Mitglied des Landesjugendorchesters Saar war. Heute, mit gerade einmal 23 Jahren, hat er die Stelle des Solohornisten im Sinfonieorchester Wuppertal inne. Dem "Capriccio espagnol” von Nikolai Rimsky-Korsakov wurde seit der ersten Aufführung vor allem eine hervorragende Orchestrierung attestiert, was den Komponisten durchaus verärgerte. Er selbst empfand dieses Urteil als Geringschätzung, da er der Meinung war, dass gerade die solistischen Passagen und die unglaublich vielseitigen Spieltechniken und Soli nicht als "Effekte”, sondern als integrale Bestandteile der Komposition anzusehen seien.



Als Ausklang des Programms wird die vielleicht populärste Sinfonie Antonín Dvoráks erklingen. Die neunte Sinfonie "Aus der neuen Welt" stellt nicht nur einen absoluten Höhepunkt in dessen Oeuvre dar, gilt als eines der populärsten Werke der Romantik.

Mag Dvoráks "Neunte” für den Zuhörer noch so eingängig klingen, stellt sie jedoch höchste Anforderungen an das Orchester, da das Werk mit technischen Schwierigkeiten jedweder Art gespickt ist. Das Homburger Sinfonieorchester unter ihrem Dirigenten Jonathan Kaell nehme diese Herausforderung mit Freude und Begeisterung an, heißt es in der Mitteilung weiter.

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