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Kolumne
Was von Vorsätzen übrig bleibt

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Das neue Jahr ist schon wieder einige Tage alt. Zahlreiche gute Vorsätze wurden inzwischen schon  über Bord geworfen, weil es ja auch — sind wir doch mal ehrlich —  2018 genau so weitergehen wird wie immer, von kleineren Abweichungen einmal abgesehen. Man ist gefangen vom Alltag, einem Hamster im Laufrad gleich. Hut ab vor allen, die es schaffen, ihre Vorsätze durchzuhalten. Von Peter Neuheisel

Durchhalten ist auch bei der Kommunalpolitik angesagt. Es ist ja gute Tradition, dass die Städte und Gemeinden sowie Parteien und Organisationen jeweils zum Start ins neue Jahr die Öffentlichkeit zu Empfängen einladen, um ihr zu verkünden, was im vergangenen Jahr gut, im kommenden anders und besser werden soll. Die Planungen werden vorgestellt. Aber auch hier ist festzustellen — was durchaus normal ist — dass mit großen Veränderungen nicht zu rechnen sein wird. Das haben die ersten Neujahrsempfänge bereits gezeigt. Für dieses Wochenende laden die großen Homburger Parteien ein, weil es hier keinen städtischen Empfang gibt. Und man wird auf große Veränderungen, Verbesserungen oder Planungen vielleicht vergeblich hoffen. Aber wie sollte es auch anders sein ob der allgemeinen Finanzlage der Kreisstadt.


Und sind wir doch mal ehrlich: Vielleicht ist ja gar nicht so verkehrt, dass alles im Großen und Ganzen so bleibt, wie es ist. Denn so schlecht geht es uns ja nicht. Und brauchen wir tatsächlich immer Veränderungen und Neues? Die Frage ist sowohl fürs städtische Leben als auch  fürs Private erlaubt.