| 20:29 Uhr

Schilddrüsentag
Was man über die Schilddrüse wissen sollte

Mit dem  Einsatz eines Ultraschalls an der Schilddrüse (Schilddrüsensonographie) kann man sehr schnell erkennen, ob das Organ geschädigt ist. Eine Blutuntersuchung ergänzt die Diagnose.
Mit dem  Einsatz eines Ultraschalls an der Schilddrüse (Schilddrüsensonographie) kann man sehr schnell erkennen, ob das Organ geschädigt ist. Eine Blutuntersuchung ergänzt die Diagnose. FOTO: Guido Kirchner / dpa
Homburg. Am heutigen Samstag, 2. Dezember, bietet das Schilddrüsenzentrum am Uniklinikum ab 10 Uhr viele Informationen. Von

Schilddrüsenerkrankungen kommen häufig vor. Oftmals wissen es die Betroffenen nicht und klagen über Herzklopfen, Mattigkeit oder Verdauungsbeschwerden. Erst eine Blutuntersuchung bringt das Ergebnis an den Tag. Schilddrüsen-Über- oder Unterfunktion sind sind meist gut zu diagnostizieren. Doch wie soll man sich nach der Diagnose verhalten?



Für diesen Samstag, 2. Dezember, lädt das Interdisziplinäre Schilddrüsenzentrum am Uniklinikum zum vierten Homburger Schilddrüsentag ein. Von 10 bis 13 Uhr können sich Betroffene, Angehörige und alle Interessierten über Schilddrüsenerkrankungen und aktuelle Behandlungsaspekte informieren sowie auch kostenfrei einer Ultraschall-Screening-Untersuchung der Schilddrüse unterziehen. Der Infotag findet im Personalkasino im Gebäude 32 statt, der Eintritt ist frei.

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ und sitzt unterhalb des Kehlkopfes. Sie schüttet Hormone aus und beeinflusst unseren Körper dadurch in vielfältiger Weise. Schilddrüsenerkrankungen sind sehr häufig, aber auch sehr verschiedenartig. Oft werden die Zusammenhänge zwischen Schilddrüsenerkrankungen und anderen medizinischen Problemen unterschätzt. Im Interdisziplinären Schilddrüsenzentrum arbeiten die Mediziner der unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen, um so die Patienten optimal behandeln  zu können.

Das Programm: 10 bis 10.20 Uhr erfährt man alles über Schilddrüsenoperationen und alternative Verfahren; Von 10.20 bis 10.40 Uhr stehen Informationen über Roboter- oder klassische OP an, dann geht es weiter mit der Schilddrüsenbehandlung aus HNO-ärztlicher Sicht; Um 10.40 bis 11 Uhr wird über ein wichtiges Kapitel gesprochen, nämlich, wie Herzrhythmusstörungen und Schilddrüsenfunktion zusammenhängen. Von 11.40 bis 12 Uhr geht es um die Patientenversorgung in der Schilddrüsenambulanz und im Interdisziplinären Schilddrüsenzentrum am Uniklinikum, von 12 bis 12.20 Uhr erfahren die Zuhörer etwas über Schilddrüsenerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. 12.20 bis 12.40 Uhr: Schilddrüsenbeschwerden oder Depression? Auch in diesem Jahr gibt es wieder das Experten-Forum in den Pausen zwischen den Vorträgen.

Im ersten Teil stehen die Mediziner aus den Bereichen Chirurgie, HNO und Innere Medizin III (Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin) bereit, im zweiten Teil die Ärzte aus den Bereichen Nuklearmedizin, Kinderheilkunde sowie Psychiatrie.