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Zahlen aus dem Standesamt
Viel Verkehr im Homburger Standesamt

 In Homburg sind im vergangenen Jahr 173 Paare den Bund fürs Leben eingegangen.
 In Homburg sind im vergangenen Jahr 173 Paare den Bund fürs Leben eingegangen. FOTO: Andreas Lander / picture-alliance/ dpa
Homburg. In Homburg hatten die Mitarbeiter des Standesamtes auch im abgelaufenen Jahr viel zu tun. So wurden 1930 Geburten beurkundet, und 173 Brautpaare gaben sich das Ja-Wort. Es mussten aber auch 1412 Sterbefälle bearbeitet werden. Von red

(red) Zu den standesamtsrechtlichen Beurkundungen im Jahr 2017 gibt das Standesamt der Stadt Homburg einige Zahlen bekannt. So wurden im abgelaufenen Jahr im Rathaus insgesamt 1930 Kinder beurkundet (2016: 1817). Alle Kinder kamen in den Universitätskliniken zur Welt. Die Geburt des 1000. Kindes wurde am 14. Juli 2017 beurkundet, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung.



127 Mal konnten sich die Eltern über Zwillinge freuen; elf Paare bekamen in Homburg sogar dreifachen Nachwuchs. Insgesamt kamen 983 männliche und 947 weibliche Kinder zur Welt. 1388 Kinder wurden in einer bestehenden Ehe geboren, während 542 Kinder geboren wurden, deren Eltern nicht miteinander verheiratet waren. Bei 1438 Kindern waren Mutter und Vater oder die nicht verheiratete Mutter deutsch, 492 Kinder hatten ausländische Eltern.

Bei insgesamt 332 Kindern (Im Jahr 2016 waren es noch 347) war eine Homburger Mutter „beteiligt“. Bei 1598 Kindern (2016: 1470) war der Wohnsitz der Mutter außerhalb Homburgs. 1914 Kinder kamen lebend zur Welt, während 16 Kinder tot geboren wurden. 226 Vaterschaftsanerkennungen wurden außerdem beim Standesamt im Jahr 2017 entgegengenommen; davon waren 150 Anerkennungen ohne und 76 Anerkennungen mit Auslandsberührung.

Aber es ging natürlich im vergangenen Jahr im Standesamt nicht nur um die Geburten. So konnte das Amt auch von 173 Brautpaaren das Ja-Wort fürs Leben beurkunden. Dies waren zehn Trauungen mehr als im Vorjahr. 113 Eheschließungen wurden im Trauzimmer des Standesamts, 60 Trauungen im Römermuseum in Schwarzenacker vorgenommen. Während 101 Paare den Gang zum Standesamt zum ersten Mal antraten, war bei 72 Paaren mindestens einer der Verlobten nicht mehr ledig. 136 Paare besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit, während bei 37 Paaren einer oder beide Verlobte keine deutsche Abstammung hatten.

Es zeigte sich auch, dass 122 aller in Homburg Verehelichten auch hier ihren gemeinsamen Wohnsitz hatten, während bei 20 Paaren nur einer der Verlobten Homburgerin oder Homburger war und bei den restlichen 31 Paaren keiner seinen Wohnsitz in Homburg hatte, heißt es in der Mitteilung weiter.

Was die Namenswahl bei der Eheschließung anbelangt, so sprachen sich im Berichtsjahr 29 Paare für eine getrennte Namensführung aus, während 144 Paare sich auf einen gemeinsamen Ehenamen festlegten. In 138 Fällen wurde der Name des Mannes Ehename, während bei sechs Paaren der Ehemann künftig seinem Ehenamen den Zusatz „geborener“ hinzufügen muss. Für einen Doppelnamen – dies ist nur für den Ehegatten möglich, dessen Geburtsname nicht Ehename geworden ist und der praktisch nach der Eheschließung verloren gehen würde –  entschied man sich in 21 Fällen. Für eine Eheschließung im Ausland wurden vom Standesamt Homburg 22 Ehefähigkeitszeugnisse an die deutsche Verlobte beziehungsweise den deutschen Verlobten ausgestellt.

An dieser Stelle gibt es noch einen wichtigen Hinweis der Stadtverwaltung für alle Heiratswilligen: Diese sollten sich rechtzeitig bei Ihrem Standesamt darüber informieren, welche Unterlagen für die Anmeldung zur Eheschließung vorgelegt werden müssen, Telefon  (0 68 41) 10 11 63) und durch frühzeitiges Anmelden den Hochzeitstermin sichern, damit das Paar alles Notwendige planen kann. Gerne händigt das  Standesamt eine Checkliste über die vorzulegenden Unterlagen aus und berät Interessierte bei der Beschaffung.

Insgesamt 1412 Sterbefälle (2016: 1316) wurden im Berichtsjahr beurkundet. In den Universitätskliniken starben 1050 Personen, zu Hause und in den Homburger Altenheimen 362 Personen. Von den registrierten 1412 Sterbefällen waren 842 Verstorbene männlichen und 570 weiblichen Geschlechts. 1318 Personen waren deutsche Staatsangehörige, während 94 Personen eine fremde Staatsangehörigkeit besaßen.

Von den im abgelaufenen Jahr in Homburg verstorbenen Personen hatten 493 ihren Wohnsitz in Homburg, während 919 Verstorbene außerhalb von Homburg wohnten. (Vergleich 2016: Homburger Sterbefälle: 451; auswärtige Sterbefälle: 865).

Für Trauungen werden immer wieder besondere Orte gewählt. In Homburg heiraten nach wie vor viele im Römermuseum in Schwarzenacker.
Für Trauungen werden immer wieder besondere Orte gewählt. In Homburg heiraten nach wie vor viele im Römermuseum in Schwarzenacker. FOTO: Thorsten Wolf