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Viel ruhiger als sein großes Vorbild

Jägersburg. Der FSV Jägersburg trifft an diesem Samstag auf einen Gegner, der zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen holte. Torhüter Philip Luck, der schon seine Zusage für kommende Saison gegeben hat, möchte gegen Merchweiler seinen Kasten wieder sauber halten. sho/heb

Wenn Fußball-Saarlandliga-Spitzenreiter FSV Jägersburg an diesem Samstag um 16 Uhr den Tabellen-Vorletzten SV Merchweiler empfängt, steht wie gewohnt Stammtorhüter Philip Luck zwischen den Pfosten. Der 24-Jährige wohnt in Limbach und will später an einer Real- oder Gesamtschule als Sport- und Religionslehrer arbeiten. Die Prüfungen zu seinem ersten Staatsexamen sind im kommenden November beendet.

1996 hatte Luck beim FC Homburg mit dem Fußball begonnen, wechselte dann in der B-Jugend zum FC Palatia Limbach. Nach einem kurzen Intermezzo bei den A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern kehrte er nach Limbach zurück und hielt im Aktivenbereich mit der Palatia zwei Jahre lang die Saarlandliga. Erneut gab dann die "bessere Perspektive" den Ausschlag, zum FSV zu wechseln, wo Luck nun bereits seine vierte Saison spielt.

Von Anfang an war er in Jägersburg Stammtorhüter. Sein Vorbild "ist und bleibt" der frühere Schlussmann des FC Bayern München , Oliver Kahn . Von dem unterscheidet er sich allerdings laut eigener Aussage in einem Punkt gravierend. "Ich bin zwischen den Pfosten viel ruhiger, als er es war", meint Luck lachend, der dem FSV bereits seine Zusage für eine Vertragsverlängerung um ein Jahr gegeben hat. Und dann möchte er "am liebsten in der Oberliga" spielen.

Für den SV Merchweiler ist der Klassenverbleib nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen wieder näher gerückt. Der Vorletzte ist jetzt punktgleich mit dem Drittletzten SC Friedrichsthal und liegt nur einen Punkt hinter dem Viertletzten, dem FV Lebach. Trainer Bernd Gries sagt: "Wir haben zwar den Anschluss hergestellt, aber erreicht haben wir noch nichts. Wir haben im Moment eine gute Phase, diesen Schwung wollen wir auch nach Jägersburg mitnehmen. Spätestens seit dem 5:0-Sieg des SV Auersmacher wissen wir, dass auch der Tabellenführer zu Hause verwundbar ist."