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Ursprüngliche Musik von der grünen Insel

Jägersburg. Mit Carolin Germann, die für ihren erkrankten Onkel einsprang und auch moderierte, spielten und sangen die Fenians für die Homburger Tafel. Die Formation hatte selbst großen Spaß an der Musik von der grünen Insel. red

Dass die Band "The Fenians" auch kurzfristige Ausfälle verkraften kann, hat sie beim Benefiz-Konzert in der protestantischen Adventskirche in Jägersburg bewiesen. Für den erkrankten Sänger Michael Germann sprang seine Nichte Carolin Germann ein und übernahm auch noch die Moderation des Abends. "Ein Benefiz-Konzert für Menschen, die unsere Hilfe brauchen, passt sehr gut in die Fastenzeit", meinte sie zu Beginn des Auftrittes. Die Zuhörer konnten sich über einige irische Instrumentalstücke freuen, was sie durch Mitklatschen zum Ausdruck brachten. Natürlich durften auch Klassiker wie "Wild Rover" nicht fehlen. Die Fußball-Fans kamen bei "Fields of Athenry", bekannt durch die irischen Fans seit der Europameisterschaft in der Ukraine und Polen, auf ihre Kosten. Schließlich klang der Abend mit Kanon in D von Johann Pachelbel , bei dem die Band durch eine weitere Nachwuchsmusikerin, Miriam Seitz, verstärkt wurde, und dem vom Publikum mitgesungenen Irischen Segen aus. Jürgen Welsch ( Kontrabass / Geige ) , Gabriele de Cuveland (Geige / Tin Whistle), Rudi Zöllner (Gitarre / Mandoline), Sabine Schwarz-Hasselbach (Blockflöte) und Christiane Seitz (Akkordeon / Cello) hatten selbst sichtlich Spaß an ihrem Auftritt. Hausherr Pfarrer Winfried Bohn und Roland Best von der Homburger Tafel waren zufrieden mit dem Betrag, den die Zuhörer als Spende in das Sammelgefäß der Tafel geworfen hatten.