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Unterwegs auf dem "Buchenberg"

Homburg. Zu einem Waldspaziergang mit dem Revierförster Ingo Piechotta hatte die Wissensbörse der Kreisstadt Homburg Kinder und Erwachsene eingeladen. Der Förster zeigte bei dieser Wanderung Wissens- und Bemerkenswertes in der Natur und erklärte die Bewirtschaftung des Waldes. Wie die Homburger Stadtverwaltung weiter mitteilt, war Start beim Karlsbergerhof in Sanddorf

Homburg. Zu einem Waldspaziergang mit dem Revierförster Ingo Piechotta hatte die Wissensbörse der Kreisstadt Homburg Kinder und Erwachsene eingeladen. Der Förster zeigte bei dieser Wanderung Wissens- und Bemerkenswertes in der Natur und erklärte die Bewirtschaftung des Waldes. Wie die Homburger Stadtverwaltung weiter mitteilt, war Start beim Karlsbergerhof in Sanddorf. Über 50 Personen im Alter von fünf bis 80 Jahren hatten sich zur Waldtour angemeldet. Ingrid Braun, die Leiterin des Amtes für Frauen, Jugend, Soziales und Senioren, und ihre Mitarbeiterin Marion Pempe-Münch, die Initiatorin der Homburger Wissensbörse, begrüßten die Wanderer. Ingo Piechotta erklärte den vielen Kindern und Erwachsenen, dass der Karlsberg vor 200 Jahren noch "Buchenberg" hieß, weil die Buche die häufigste Baumart im Saarland ist. "Deutschland ist ein Buchenland", so Piechotta. Er wies auf die Grenzsteine zwischen der Pfalz und dem Saarland hin und stellte die vorherrschenden Baumarten vor. Dies sind in Homburg die Winterlinde, Buchen, Ahorn, Eichen, Kastanien, die kanadische Douglasie und die "Gemeine Waldkiefer". Er erklärte, dass die Maronen und der Weinbau von den Römern eingeführt wurden und der Weinrebenanbau bis Norddeutschland ging. Aus den Esskastanien wurde früher in schlechten Zeiten sogar Mehl hergestellt. Wie die Verwaltung weiter mitteilt, informierte Piechotta, dass alle zehn Jahre deutschlandweit eine Inventur des Staatswaldes erfolge, die dokumentiert werde und dass im Revierförsterbuch die einzelnen Baumbestände von jedem Wald und deren Anzahl aufgeführt seien. Die gesamte Wanderstrecke ging innerhalb von zwei Stunden über den Karlsbergweiher bis zur Orangerie und zum Bärenzwinger, wobei der Revierförster auch zum Schloss Karlsberg und seiner Entstehung zahlreiche Fragen beantworten konnte. Ein Nachfolgetermin für die interessante "Wald-Erkundungs-Tour" ist bereits eingeplant. Weitere Veranstaltungen der Wissensbörse folgen im nächsten Jahr, so die Stadtverwaltung. red