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Fußball
Trainerwechsel bei Palatia Limbach

LIMBACH. Alexander Ogorodnik hört zum Saisonende beim Fußball-Verbamndsligisten auf. Patrick Gessner übernimt. Von Stefan Holzhauser

Am Saisonende wird es beim Fußball-Verbandsligisten FC Palatia Limbach einen Trainerwechsel geben. Der Vorstand und Alexander Ogorodnik haben sich im gegenseitigem Einvernehmen darauf verständigt, den Vertrag des aktuellen Trainers nicht mehr zu verlängern. „Es ging einfach darum, noch einmal frischen Wind hineinzubekommen. Allerdings streben wir im weiteren Saisonverlauf gemeinsam mit Ogorodnik mit aller Macht den Klassenverbleib an“, sagt der Limbacher Vorsitzende Stefan Oberkircher.



Man hätte sich dazu entschieden, bezüglich der Nachfolge des bisherigen Trainers auf ein echtes Palatia-Eigengewächs zu bauen. Neuer Trainer wird der bisherige Coach der 2. Mannschaft, Patrick Gessner. Der 34-Jährige ist im Verein noch gleichzeitig Jugendkoordinator. „Bis zum Saisonende wird Gessner ausschließlich für die Belange der 2. Mannschaft zuständig sein, das gleiche gilt auch für Ogorodnik im Hinblick auf die 1. Mannschaft“, betont der Vorsitzende.

Ogorodnik hat bereits einen neuen Verein gefunden und trainiert in der nächsten Runde den Limbacher Ligarivalen SV Merchweiler. Genau wie der FC Palatia Limbach als Tabellen-13. ist auch der SV Merchweiler als Zehnter bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Schließlich hatte diese Mannschaft die vergangene Runde auf Rang drei abgeschlossen.

„Zunächst einmal gilt meine volle Konzentration dem FC Palatia Limbach. Die zuvor Verletzten kehren nun alle wieder zurück. Ab dem 18. Januar wollen wir eine gute Vorbereitung absolvieren und möglichst schnell den Ligaverbleib klarmachen“, betont Ogorodnik. Bislang habe es einfach zu viele verletzte und aus beruflichen Gründen nicht immer zur Verfügung stehende Spieler gegeben. Dies hätte dazu geführt, dass keine Konstanz Einzug halten konnte. Patrick Huber hätte aufgrund eines beruflich bedingten Umzugs ins Rheinland den Verein verlassen. Alexander Graf und Jan-Niklas Krause würden ab sofort berufsbedingt nur noch unregelmäßig zur Verfügung stehen.

Gessner betonte im Gespräch mit der Saabrücker Zeitung noch einmal das „absolut gute Verhältnis“ zwischen Ogorodnik und ihm. „Bis zum Saisonende konzentriert sich jeder voll auf sein aktuelles Aufgabengebiet. Allerdings werden wir uns dabei auch weiterhin gegenseitig unterstützen, um unsere Ziele zu erreichen“, meint Gessner. Dies sei für die 1. Mannschaft der Klassenverbleib.

Und mit der 2. Mannschaft soll versucht werden, in der Kreisliga A Bliestal möglichst als Vize-Meister die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation klarzumachen. „Es zählt nichts anderes als das Wohl des Vereins. Aber natürlich kann ich bereits sagen, dass ich mich auf meine zukünftige, reizvolle Aufgabe bereits sehr freue. Mein Nachfolger als Trainer der 2. Mannschaft steht noch nicht fest“, erklärt Gessner.