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Fastnacht
Tolle Tänze und närrisch gute Büttenreden

Der Schautanz der Junioren bei den Freunden der Kerbricher Fasenacht drehte sich um das Thema „Ich liebe mein Auto“.
Der Schautanz der Junioren bei den Freunden der Kerbricher Fasenacht drehte sich um das Thema „Ich liebe mein Auto“. FOTO: Markus Hagen
Kirrberg. Fünf Stunden närrisches Treiben hatten die Freunde Kerbricher Fasenacht für ihr Publikum vorbereitet. Und das hatte viel Spaß damit. Von Markus Hagen

Mit 290 Karnevalsfreunden war die Lambsbachhalle am Samstagabend bei der ersten Sessionssitzung der Freunde Kerbricher Fasenacht ausverkauft. Das Programm konnte sich sehen lassen. Gut fünf Stunden Heiterkeit, Spaß und beste Unterhaltung boten die über 80 Mitwirkenden auf der Bühne. Präsident Erik Schütz und sein Vize Thomas Bonaventura freuten sich über den tollen Besuch. „Für beste Unterhaltung haben wir gesorgt“, betonte Schütz, der selbst für so manchen flotten Tanz auf der Bühne sorgte. So zum Beispiel bei der Gesangsdarbietung der „Besebinner“, die in gut 20 Minuten ein Potpourri von vielen bekannten Hits aus den 70er bis 90er Jahren boten. Stimmungslieder, die auch für manchen Lacher sorgten, wie ein „Riesenbaby“ in seiner überdimensionalen Windel.


Neben viel Gesang und Musik waren die verschiedenen Tanzgruppen der Freunde Kerbricher Fasenacht ein Garant für gute Stimmung. Den Auftakt machen die Minis zum Thema „Über den Wolken“. Aytin Yilmza und Sabrina Diehl traten als Funkenmariechen-Duo auf. Später präsentierte sich die Junioren-Gruppe des Vereins. Im Mechaniker-Outfit hatte sie sich das Thema „Ich liebe mein Auto“ ausgesucht.

„Schön war die Zeit, die alte Zeit“, das war das Thema der Frauentanzgruppe. Märchenhaft ging’s beim „Rotkäppchen“ zu. Auch die Schautanzgruppe hatte sich reichlich Beifall der Besucher in der Lambsbachhalle verdient. Klar, dass dann auch das Männerballett nicht fehlen durfte. Ein Tag zur Wirtschaftswunder-Zeit in Deutschland hatten die 17 Mitglieder der Gruppe als letzten Programmpunkt eines langen Abends umgesetzt.



Viel zu lachen hatte das Publikum bei den zahlreichen Büttenreden. Trotz ihres schon beachtlichen Alters von 87 Jahren steht Gertrud Hilger immer wieder Jahr für Jahr auf der Karnevalsbühne. „Mein Leben ist die Fastnacht und der Karneval“, gab sie in ihrer Rede als Fastnachtsfan bekannt.

De Mario hatte da ganz andere Probleme. Er gab Einblicke in sein Familienleben.

Nicht so einverstanden war Renate Schütz mit der Entscheidung, den Jahresurlaub auf einem Campingplatz an einem Weiher zu verbringen. Ihr Mann und ihre Kinder hätten sie überstimmt. So ging es statt an einen schönen Sandstrand am Meer auf den Campingplatz. Statt Hotelbett hieß es nun: Zelt aufbauen, und das Wetter spielte auch nicht mit. Ihren Urlaub hatte sich Renate Schütz ganz anders vorgestellt.

De Dummschwätzer (Torsten Kratz) gab Einblicke in sein Familienleben. Die Golden-Girls sorgten für tänzerische Abwechslung und die „Moonshiners“ präsentierten Rock’n’Roll-Hits. Kurzum: Die gut fünf Stunden vergingen wie im Flug.

Wer bei der ersten Sitzung der Freunde der Kerbricher Fasenacht nicht dabei sein konnte, der hat die Gelegenheit am Sonntag, 11. Februar, in der Lambsbachhalle ab 19.11 bei der zweiten großen Prunksitzung zuzuschauen. Noch gibt es wenige Karten, die beim Elektrofachgeschäft Bronder erhältlich sind. Für den Dienstag, 6. Februar, laden die Freunde der Kerbricher Fasenacht ab 14.33 Uhr zur Seniorenfastnacht in die Lambsbachhalle ein. Am Donnerstag, 8. Februar, wird man bei der Bürgerhauserstürmung von Kirrberg mitwirken, ehe man für den Samstag, 10. Februar, ab 14.33 Uhr zur Kinderfasenacht in die Lambsbachhalle einlädt.