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Auswirkungen des Ausstands
Streik vorwiegend in Verwaltungen spürbar, Kitas sind nicht betroffen

Homburg/Bexbach/Kirkel. Für den morgigen Donnerstag hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi im Tarifstreit im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen. Davon sind auch Homburg, Bexbach und Kirkel betroffen. Von Thorsten Wolf

Für den morgigen Donnerstag hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi im Tarifstreit im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen. Davon sind auch Homburg, Bexbach und Kirkel betroffen.


In Homburg werden diese Warnstreiks an den Kitas vorbeigehen, da die Stadt selbst nicht Träger solcher Einrichtungen ist. Betroffen sein werden allerdings Teile der Verwaltung und des Baubetriebshofes. Man rechnet allerdings nicht mit Einschränkungen bei den Bürgerdiensten.

Ein gute Nachricht gibt es für Eltern in Bexbach. Dort hat man sich darauf verständigt, für alle städtischen Einrichtung der Kinderbetreuung ausdrücklich keinen Streikaufruf auszusprechen, „damit wollen wir auch um Toleranz und Akzeptanz bei der Bevölkerung für den Ausstand werben und auch dem Charakter der Stadt als Auspendler-Kommune Rechnung tragen“, so Werner Hirsch, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und seitens Verdi für die Streikorganisation am Höcherberg verantwortlich.

Auch in Kirkel wird man am Donnerstag in den Warnstreik gehen, Mitarbeiter der Verwaltung und des Bauhofes wollen sich der zentralen Kundgebung in Saarbrücken anschließen. Davon ist dann auch das Bürgeramt betroffen, das ganztägig geschlossen sein wird. Kitas sind, strukturell bedingt wie in Homburg, nicht vom Ausstand betroffen, da alle diese Einrichtungen in der Burggemeinde in kirchlicher Trägerschaft sind.