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Stadt für Fußball-Derby gerüstet

Fußballspiele zwischen dem FC Homburg und dem 1. FC Saarbrücken, hier ein Archivbild aus dem Waldstadion, ziehen tausende Anhänger in ihren Bann. Leider gibt es bei dieser Begegnung immer wieder Ausschreitungen. Foto: Markus Hagen
Fußballspiele zwischen dem FC Homburg und dem 1. FC Saarbrücken, hier ein Archivbild aus dem Waldstadion, ziehen tausende Anhänger in ihren Bann. Leider gibt es bei dieser Begegnung immer wieder Ausschreitungen. Foto: Markus Hagen FOTO: Markus Hagen
Homburg. Am Freitag, 1. August, findet im Homburger Waldstadion um 19 Uhr das Eröffnungsspiel in der Fußball-Regionalliga zwischen dem FC Homburg und dem 1. FC Saarbrücken statt. Zu dem Spiel werden viele Zuschauer erwartet. Die Polizei trifft besondere Sicherheitsvorkehrungen. Jürgen Neumann

Fußballspiele zwischen dem FC Homburg und dem 1. FC Saarbrücken haben eine lange Tradition - ob zu Bundesligazeiten oder jetzt in der Regionalliga. Diese Lokal-Derbys üben seit jeher einen besonderen Reiz auf die Fußball-Anhänger aus. Und leider auch auf die üblichen Krawallmacher. Diese Fußballduelle bergen seit jeher Zündstoff für gewalttätige Ausschreitungen und viel Randale im Umfeld und im Stadion.

"Wir setzen konsequent auf die Trennung der beiden Lager", erklärte die Polizei in Homburg am Dienstag im Gespräch mit unserer Zeitung. "Mehrere hundert Polizisten sind am Freitag im Einsatz, um die Saarbrücker und Homburger Anhänger unter großen Sicherheitsvorkehrungen zum Waldstadion zu geleiten", so die Polizei . Dies fange schon am Homburger Hauptbahnhof an. Dort würden die FCS-Fans empfangen und durch die Stadt begleitet: "die Straßen werden aus taktischen Gründen erst kurz vorher bekannt gegeben." Sicher sei jetzt schon, dass die Saarbrücker teilweise über die Untere Allee und über den Jahnplatz ins Stadion kommen werden. Die Anhänger des FC Homburg kommen über die Obere Allee und die Kurt-Conrad-Straße zum Spielort. Die Polizei , die eng mit der Homburger Verwaltung zusammenarbeitet, geht von "9- bis 10 000 Zuschauern, darunter bis zu 4000 aus Saarbrücken" aus. Bis gestern Nachmittag waren in Saarbrücken bereits 2700 Karten verkauft. Der FC Homburg macht darauf aufmerksam, dass Straßen und Parkplätze auf den Ticket-Rückseiten aufgedruckt seien. Auch im Waldstadion selbst soll es zu "keinerlei Kontakt" zwischen den Fußball-Lagern kommen können. "Der FCS-Block wird komplett abgeriegelt, auch der Zwischengang zwischen der Haupttribüne wird gesperrt", heißt es bei der Polizei . Wie ernst die Polizei in Homburg und Saarbrücken die Lage nimmt, sieht man daran, dass bereits im Vorfeld 53 Fans "aus dem Großraum Saarbrücken" ein "Aufenthalts- und Betretungsverbot für die Stadt Homburg " erhielten.

Aus Sicherheitsgründen wird am Freitag ab 14 Uhr in der gesamten Unteren Allee und in der Oberen Allee, von der Germanenstraße bis zur Zweibrücker Straße, ein Haltverbot eingerichtet und überwacht. Die Ortspolizeibehörde der Stadtverwaltung Homburg bittet daher die Anwohner, sich frühzeitig um eine alternative Parkmöglichkeit für ihre Fahrzeuge zu kümmern.

Für die Mitarbeit und das Verständnis der Anwohner und Autobesitzer bedankt sich die Ortspolizeibehörde schon im Vorfeld. Für Rückfragen steht die Behörde unter Tel.: (0 68 41) 10 11 23 und 10 11 29 zur Verfügung.

Über die Obere Allee und die Kurt-Conrad-Straße werden die Anhänger des FC Homburg von den Einsatzkräften der Polizei am Freitagabend ins Waldstadion geleitet. Foto: Thorsten Wolf
Über die Obere Allee und die Kurt-Conrad-Straße werden die Anhänger des FC Homburg von den Einsatzkräften der Polizei am Freitagabend ins Waldstadion geleitet. Foto: Thorsten Wolf FOTO: Thorsten Wolf
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