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Stadtrat Homburg
Stadt denkt über einen Doppelhaushalt nach

Homburg. In der Dezember-Sitzung des Stadtrates nächste Woche ist der Haushalt noch kein Thema. Von Ulrike Stumm

Wenn der Homburger Stadtrat nächste Woche zu seiner Dezember-Sitzung zusammenkommt, dann ist der Haushalt noch kein Thema. Das bestätigte Pressesprecher Jürgen Kruthoff am Montag auf Anfrage unserer Zeitung. Der Haushalt soll erst im Frühjahr beraten und verabschiedet werden, sagte er weiter. Und auf diesen Zeitpunkt werde es wohl auch künftig hinauslaufen. Ein Grund dafür: Homburg als Stadt mit Sanierungshaushalt bekomme vom Land bestimmte Auflagen und Erlasse vorgeschrieben. Diese hätten in den vergangenen Jahren endgültig aber erst im Dezember vorgelegen. Es sei jedoch nicht effektiv, zuvor ohne diese Vorgaben zu planen. Natürlich werde der Haushalt aber in der Verwaltung bereits vorbereitet.



Eine Idee sei es, so Kruthoff, einen Doppelhaushalt für die Jahre 2018/19 zu erstellen.

In diesem wurde Haushalt der Stadt Homburg mitten in den Sommerferien, im Juli, genehmigt. Der Homburger Stadtrat hatte den Haushalt fürs laufende Jahr in einer Sondersitzung Ende Mai beschlossen, ebenso wie das Investitionsprogramm 2015 bis 2020 und den Haushaltssanierungsplan 2017 bis 2020. Im Ergebnishaushalt steht dabei ein neues Defizit von rund 11,9 Millionen Euro. 2016 kam das endgültige Ja von der Kommunalaufsicht für den Homburger Haushalt erst im Spätherbst.

Der Homburger Stadtrat hat auch ohne Haushaltsberatung am Donnerstag, 14. Dezember, 17.30 Uhr, im großen Sitzungssaal des Rathauses, Am Forum, so einiges auf der Tagesordnung. Unter anderem geht es im öffentlichen Teil um die Homburger Kirmes, diverse Bebauungspläne, etwa den im Bereich Ostring/Robert-Bosch-Straße. Ebenfalls Thema sind Bauvorhaben, zum Beispiel ein Mehrfamilienwohnhaus in der Sickinger Straße. Gesprochen wird neben anderem auch über den Betriebskostenzuschuss an die Musikschule.