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| 19:36 Uhr

Staatsanwalt prüft Vorwürfe gegen Homburger Alt-OB

Homburg. Die Affäre um den Baubetriebshof der Stadt Homburg weitet sich aus. Aktuell gibt es Vorwürfe gegen Alt-Oberbürgermeister Karlheinz Schöner (CDU ). Dem früheren Verwaltungschef, der bis 2014 im Amt war, wird anscheinend vorgeworfen, dass er BBH-Mitarbeiter während deren Dienstzeit beim Neubau des Hauses seiner Tochter eingesetzt habe. Die Stadtpressestelle bestätigte gestern auf Nachfrage unserer Zeitung, dass im Zuge der arbeitsrechtlichen Ermittlungen infolge der Überwachungsaktion im Baubetriebshof inzwischen Strafanzeigen gestellt worden seien. Der Staatsanwaltschaft seien die gesamten Akten übermittelt worden. "Sofern sich darin Anhaltspunkte auf mögliche Vergehen des ehemaligen Oberbürgermeisters Schöner finden lassen, wird die Staatsanwaltschaft dies in eigener Zuständigkeit verfolgen", heißt es von Seiten der Stadt. Auch die Kommunalaufsicht habe die Akten zu den Ermittlungen angefordert. Schöner selbst streitet die Vorwürfe ab: Er habe zu keiner Zeit einen BBH-Mitarbeiter illegal beschäftigt. Er könne für alle Hausarbeiten Handwerker-Rechnungen vorweisen. Peter Neuheisel

Ende Mai wurde bekannt, dass der amtierende Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD ) eine private Detektei engagiert hatte, um vier BBH-Mitarbeiter zu überwachen. Schneidewind steht vor allem wegen der hohen Kosten der Aktion über 300 000 Euro in der Kritik (wir berichteten).