| 20:51 Uhr

Damit Schulkinder aktiv sein können
Für die gezielte Bewegung im Pausenhof

Große Freude bei den Schülern der Grundschule Langenäcker in Erbach. Sie bekamen eine Tonne, die mit vielen Spiel- und Sportgeräten gefüllt war.
Große Freude bei den Schülern der Grundschule Langenäcker in Erbach. Sie bekamen eine Tonne, die mit vielen Spiel- und Sportgeräten gefüllt war. FOTO: Markus Hagen
Erbach. Cleven-Stiftung und DAK spendierten Erbacher Langenäcker-Grundschule eine Spieltonne mit vielen Geräten.

Nationalspieler Patrick Franziska vom Bundesligisten 1. FC Saarbrücken Tischtennis und Michael Forster, designierter Bürgermeister der Stadt Homburg, machten Schüler der Langenäcker-Grundschule Erbach glücklich. Auf Inititiative der Cleven-Stiftung und der DAK-Gesundheit übergaben sie die erste „fit4future-Spieltonne“ an die Schule.
Diese ist bis zum Rand mit Sport- und Spielgeräten, wie Tennisschlägern, Bällen und Ringen gefüllt. Mit den neuen Spielgeräten kann man im Sportunterricht und außerhalb noch viel besser Sport treiben. Die bundesweite Aktion erreichte bisher 2000 Schulen mit rund 600 000 Schülern.


Im Saarland werden insgesamt 45 Grund- und Förderschule von dieser Maßnahme profitieren. Bereits zum zweiten Mal engagierte sich der deutsche Tischtennisnationalspieler Patrick Franziska für diese Aktion. „Nach einem langen Tag in der Schule sollten auch Kinder weiter aktiv sein. Am besten spielen sie und treiben sie Sport im Freien“, so der Bundesligaspieler aus Saarbrücken.

Mit der Aktion können die Schüler bereits im Klassenzimmer und Pausenhof mit gezielten Bewegungsangeboten viel für ihre Gesundheit tun. Gesundheitsförderung müsse schon in der Schule bei Kindern und Jugendlichen beginnen, so Michael Forster. Und Malte Heinemann, Repräsentant der Cleven-Stiftung, betont: „Die Unterstützung von prominenten Sportlern hilft uns, dass Schulkinder bestens motiviert sind, sich mit den neuen Spielgeräten zu beschäftigen und sich möglichst oft und viel Bewegen.“ Anabelle Herzog, Schulleiterin der Langenäcker-Grundschule, bedankte sich abschließend: „Es ist toll, dass unsere Schule ein Teil dieser Präventionsinitiative sein kann.“