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So klang das 16. und 17. Jahrhundert

Christian Brembeck überrascht bei seinen Konzert immer wieder mit ausgefallenen Instrumenten. Foto: Fickinger/KEB
Christian Brembeck überrascht bei seinen Konzert immer wieder mit ausgefallenen Instrumenten. Foto: Fickinger/KEB FOTO: Fickinger/KEB
Jägersburg. Christian Brembeck spielt auf einem Virginal und einem Überraschungs instrument in Jägersburg Musik, die so klingt wie vor über 300 Jahren. red

() "Komödiantische Musik des 16. und 17. Jahrhunderts" lautet der Titel eines Konzertes mit dem renommierten Münchner Musiker Christian Brembeck, zu dem die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) und der Heimat-, Kultur und Verkehrsverein Jägersburg am Sonntag, 12. Februar, um 16 Uhr in die Gustavsburg in Jägersburg, Höcherstraße 5, einladen.


Zwei ungewöhnliche Instrumente hat der Künstler im Gepäck: ein italienisches Virginal und ein merkwürdiges Überraschungs-Instrument(chen), das ehemals in Homburg beheimatet war und jetzt zu einem "Gastspiel" zurückkommt, heißt es in der Pressemittielung des Veranstalters.

In der Zeit der Renaissance und des Frühbarock herrschte in vielen Teilen Europas immer wieder Krieg. Die Belastungen für die Menschen erzeugten notgedrungen eine Lebensart, die dem Augenblick geschuldet war, wusste man doch nicht, ob nicht schon am nächsten Tag der Tod vor der Tür stehen würde.



Dementsprechend direkt war der Humor, den die Dichter und Musiker dieser Zeit in ihre Werke einfließen ließen. In Jägersburg wird Brembeck eine Auswahl entsprechender humoristischer Musik vortragen und ganz nebenbei den Geist dieser Epoche lebendig werden lassen.

Dargestellt wird die Musik auf einem authentischen Instrument der Zeit, einem Virginal, ein dem Spinett ähnlichen kleinen Kielklavier, der Kopie eines italienischen Virginals von 1601.

Christian Brembeck, Jahrgang 1960, wird von Fachpresse und Publikum als "Ausnahmemusiker" und "Erzmusikant" bezeichnet. Nach dem Studium an der Musikhochschule in München begann er eine internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker an Klavier, Orgel und historischen Tasteninstrumenten, die ihn nach Berlin, Köln, Madrid, Amsterdam, Zürich, Genf und Paris sowie nach Israel, Ostasien und Südamerika führte. Er arbeitete mit internationalen Dirigenten und Solisten zusammen.

Beleg für Brembecks künstlerische Kompetenz sind auch mehr als 50 Einspielungen für Schallplatte und CD, Rundfunk und Fernsehen, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Zum Thema:

Der Eintritt zum Konzert mit Christian Brembeck beträgt zwölf Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Info und Vorverkauf: KEB, Telefon (0 68 94) 9 63 05 16, E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com oder www.ticket-regional.de .