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Fußball
Tomzik trifft beim 2:1-Sieg der SG Ballweiler doppelt

OSTSAARKREIS. In der Fußball-Verbandsliga Nordost scheint sich bereits nach vier Spieltagen die Spreu vom Weizen getrennt zu haben. An der Tabellenspitze eilen die weiterhin verlustpunktfreien SV Rot-Weiß Hasborn und SG Marpingen-Urexweiler weiterhin von Sieg zu Sieg. Von Stefan Holzhauser

Am Tabellenende sieht es dagegen für das Schlusslicht SG Bostalsee (null Punkte) sowie den FC Lautenbach, SV Merchweiler und die SG Thalexweiler-Aschbach mit jeweils einem Zähler bereits recht trostlos aus.


Von den Mannschaften aus dem Saarpfalz-Kreis ist derzeit der Tabellendritte SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim mit zehn Punkten am besten platziert. Der Elf von Trainer Peter Rubeck scheint es weiterhin zu gelingen, die engen Spiele zu ihren Gunsten zu entscheiden. Sinan Tomzik (61., 69.) erzielte beim 2:1-Erfolg in Merchweiler beide Gästetreffer. Der Joker war erst in der 56. Minute für Michael Güngerich eingewechselt worden. Das 1:2 von Albion Mehmetaj (89.) war nur noch Ergebniskosmetik.

Auch der Tabellenvierte FSV Jägersburg II konnte mit bislang neun Zählern positiv überraschen. Beim 7:3-Erfolg des FSV beim Aufsteiger SV Hellas Bildstock sahen die Zuschauer ein richtiges Torfestival. Die Bildstocker hatten einen 0:2-Rückstand zwischenzeitlich in ein 3:2 gedreht, zogen aber letztlich deutlich den Kürzeren. „Spätestens nach dem 3:5 sind bei uns die Köpfe runtergegangen“, erklärte Hellas-Trainer Michel Cimini.



„Zu Hause hui – auswärts pfui“, könnte man den bisherigen Saisonverlauf des Tabellensiebten FC Palatia Limbach beschreiben. Allerdings zog sich die Elf von Trainer Patrick Gessner bei der 0:1-Niederlage in Hasborn sehr gut aus der Affäre. Sascha Geisert hätte sogar die Gäste fast in Führung gebracht (87.). Auf der Gegenseite kam der Spitzenreiter in der Nachspielzeit auf Vorarbeit von Nicolas Küss durch Steffen Hoffmann doch noch zum Siegtreffer (91.). Zunächst hatte der Schiedsrichter-Assistent wegen einer Abseitsstellung die Fahne gehoben, ehe der Unparteiische Tobias Hauer vor der tollen Kulisse von 450 Zuschauern doch noch den Treffer gab. „Es war ein typisches 0:0-Spiel auf hohem Niveau. Trotz der unglücklichen Niederlage können die Jungs stolz auf ihre Leistung sein“, sagte Gessner.

Der Tabellenachte SV Bliesmengen-Bolchen kam in Lautenbach zu einem 1:1. Patrick Vitt (80.) glich die FC-Führung von Martin Krolik aus (17.). Mengens Paolo Valentini hatte zuvor Gelb-Rot gesehen (65.). „Wir hatten in den ersten 20 Minuten bereits fünf glasklare Chancen. In Unterzahl müssen wir noch das 2:1 schießen. Das 1:1 ist daher richtig schlimm für uns“, ärgerte sich Stefan Ruppert vom Spielausschuss des SVB.

Der Aufsteiger SpVgg. Einöd-Ingweiler bezahlt weiterhin Lehrgeld und zog beim FC Freisen mit 1:4 den Kürzeren. Dementsprechend enttäuscht war Spielertrainer Almir Delic, der per Handelfmeter den Ehrentreffer markierte (56.): „Ohne fünf Stammspieler sind wir hoffnungslos untergegangen.“