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Kerstin Rech liest in Homburg
Schlager statt Mord und Totschlag

Kerstin Rech kommt am Dienstag, 20. Februar, zum wiederholten Mal zur „Homburger Lesezeit“ ins alte Rathaus auf dem Marktplatz.
Kerstin Rech kommt am Dienstag, 20. Februar, zum wiederholten Mal zur „Homburger Lesezeit“ ins alte Rathaus auf dem Marktplatz. FOTO: Copyright: Kerstin Rech
Homburg. Autorin Kerstin Rech kommt am 20. Februar wieder zur „Homburger Lesezeit“. Von red

Mit spektakulären Kriminalfällen aus dem Saarland hat die gebürtige Bierbacherin Kerstin Rech im November 2016 bereits das Homburger Publikum in den Bann gezogen. Am Dienstag, 20. Februar, ist sie erneut zu Gast bei der „Homburger Lesezeit“ — diesmal mit einem ganz anderen Thema, nämlich mit ihrem erst 2017 veröffentlichten Buch „Der Schlager, das Saarland und die Siebziger“. Ursprünglich war ihr erneutes „Gastspiel“ bei der Lesezeit erst für den kommenden Herbst vorgesehen, „wir freuen uns aber sehr, dass es jetzt doch schon früher klappt“, so die Organisatorinnen der Lesung, Jutta Bohn und Patricia Hans in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung.


In ihrem neuesten Werk erzählt Kerstin Rech vom deutschen Schlager, seinen Anfängen und seiner gesellschaftlichen Bedeutung bis in die 70er-Jahre. Besonders im Blick hat sie dabei das Saarland. Beginn der Lesung am 20. Februar im „Bistro 1680“ im alten Rathaus auf dem historischen Marktplatz ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kerstin Rech ist aufgewachsen in Bierbach. Obwohl sie seit vielen Jahren in Stuttgart lebt, ist sie oft im Saarland, vor allem in Homburg, wo ihre Familie zu Hause ist. Sie schreibt Thriller, Hörspiele, Theaterstücke sowie Kurzgeschichten und arbeitet als freie Journalistin. „Spektakuläre Kriminalfälle im Saarland“ ist ihr erstes Sachbuch, das sich um reale Verbrechen in unserem Bundesland dreht. Sie erfasst hier einen Polizistenmord von Bexbach im Jahr 1945, den Lebacher Soldatenmord aus dem Jahr  1969, den Fall des entführten Pascal aus Burbach (2001) und dann auch noch die Entführung und Ermordung des Brauerei-Erben Gernot Egolf in Homburg im Jahr 1976.