| 00:00 Uhr

Schicksal der Flüchtlinge stand im Zentrum

Die Gruppe Zwischentöne gestaltete den Gottesdienst in Beeden. Foto: Pfarrei
Die Gruppe Zwischentöne gestaltete den Gottesdienst in Beeden. Foto: Pfarrei FOTO: Pfarrei
Beeden. Zum Fastengottesdienst in der katholischen Pfarrgemeinde St. Remigius Beeden waren diesmal auch die Asylsuchenden eingeladen, die in Beeden wohnen. Anschließend wurde gemeinsam gegessen. bea

"Es ist nicht gut, Sonntag für Sonntag über Barmherzigkeit und Nächstenliebe zu hören und beides nicht sichtbar zu machen und zu spüren." Dies schreibt Claudia Bentz vom Gemeindeausschuss von St. Remigius in Beeden .

Die katholische Gemeinde hatte sich vergangenen Sonntag deshalb entschlossen, zum jährlichen Fastengottesdienst und anschließendem Suppenessen alle in Beeden angesiedelten Asylsuchenden einzuladen und ihnen und ihren Problemen und Anforderungen ganz konkret "bei uns in Beeden diesen Gottesdienst zu widmen". Unter dem Motto "Herzlich aufgenommen!?" stand im Familiengottesdienst die Situation der täglich neu ankommenden Flüchtlinge im Mittelpunkt im Gotteshaus in der Schwarzweiherstraße in Beeden .

Bentz: "Das Schicksal dieser Menschen weitet den Blick auch auf unser eigenes Leben und lässt uns der Frage nachgehen, wo wir als Menschen und als Christen gefordert sind." Bereichert wurde nach Gemeindeangaben durch die musikalische Gestaltung der Gruppe Zwischentöne. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Interessierten, insbesondere auch die ansässigen Flüchtlinge , zu einer reichhaltigen Auswahl an Suppen und Eintöpfen ins benachbarte Remigiusheim eingeladen. Der Spendenerlös sei der örtlichen Flüchtlingsarbeit zugedacht, hieß es.

kirche-homburg.de