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Rundgang auf dem Karlsberg auf den Spuren des Schlosses

Homburg. Steht ein Schloss in einer Stadt, dann kommen Besucher von weit her, um es zu besichtigen. Mit Reiseführern und Fotoapparaten in der Hand laufen sie in Scharen durch die Straßen und jedes Kind weiß etwas über dieses Bauwerk zu erzählen. In Homburg ist das anders, denn hier verstecken sich die Überreste des Schlosses Karlsberg im Wald. Die Anlage ließ Herzog Karl II. August vor fast 250 Jahren errichten, und sie wurde von den damaligen Besuchern bewundert. Heute sind davon noch geheimnisvolle Spuren zu finden, aber wenige Kinder wissen etwas darüber - selbst viele Erwachsene spazieren ahnungslos vorbei. red

Dabei gibt es viel Aufregendes davon zu erzählen. Es erinnert sich bloß niemand mehr an den kleinen Prinzen , den Sohn des Herzogs, für den man im Schlossgarten einen kleinen Pavillon und ein Häuschen mit Kaninchen , Meerschweinchen und sogar Stachelschweinen erbaut hatte. Niemand weiß von dem schlaksigen, großen Burschen, der eigentlich als Zwerg eingestellt worden war, oder von dem fröhlichen, kleinen Kerlchen, das alle Bewohner der Orangerie mit seiner kleinen Trommel aufschreckte, die ihm der Herzog geschenkt hatte.


Wie dieses prächtige Schloss aussah und was seine Bewohner damals dort erlebten - das und vieles mehr erfahren kleine und große Leute von der Kunsthistorikerin Jutta Schwan am Sonntag, 21. August, 14.30 Uhr, bei einem spannenden Rundgang auf dem Karlsberg. Treffpunkt: Karlsberger Hof am Ortseingang Homburg-Sanddorf. Die Wanderung dauert etwa anderthalb Stunden. Die Teilnahme ist interessant für Kinder ab dem Schulalter (mit Begleitung). Festes Schuhwerk wird empfohlen. Preis: fünf Euro.

Anmeldung unter: Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4 in Blieskastel, Telefon (0 68 41) 1 04 71 74, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de oder Abteilung für Kultur und Tourismus, Stadt Homburg , Am Forum 5, Telefon (0 68 41) 10 11 68, E-Mail: touristik@homburg.de.