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Rund um die Malerei des Barock

Homburg. Das Römermuseum in Schwarzenacker beteiligt sich in diesem Jahr mit dem Edelhaus sowie in Teilen mit der Freilichtanlage am Europäischen Museumstag und an der vorausgehenden Langen Nacht der Museen. Nachdem das Museum am vergangenen Wochenende ganz im Licht der Römer stand, ist an diesem Wochenende vom 16. und 17

Homburg. Das Römermuseum in Schwarzenacker beteiligt sich in diesem Jahr mit dem Edelhaus sowie in Teilen mit der Freilichtanlage am Europäischen Museumstag und an der vorausgehenden Langen Nacht der Museen. Nachdem das Museum am vergangenen Wochenende ganz im Licht der Römer stand, ist an diesem Wochenende vom 16. und 17. Mai der Schwerpunkt auf die barocke Gemäldegalerie der Pfalz-Zweibrücker Maler und die Geschichte des Hauses in der Barockzeit, mit Hinweisen auf das Pfalz-Zweibrücker-Wittelsbacher Herzogshaus, gelegt. Die Lange Nacht der Museen beginnt am Samstag um 18 Uhr und endet um 23 Uhr. Es werden zwei Führungen um 18.15 Uhr und um 19.30 Uhr durch das Edelhaus angeboten. Im Edelhaus des Römermuseums befindet sich seit Ende 2003 eine Galerie, in der unter dem Titel "Johann Christian von Mannlich und die Pfalz-Zweibrücker Malerei aus dem 18. Jahrhundert" rund 30 historische Gemälde ausgestellt sind. Die gesamte Sammlung des Herzogs Carl II August umfasste etwa 2000 Gemälde und war von dem herzöglichen Beamten Christian von Mannlich erst zusammengetragen und später vor den Revolutionstruppen gerettet worden. Etwa 1260 Bilder kamen so über Mannheim nach München und bildeten einen Grundstock für die Sammlung der Alten Pinakothek. Mannlichen förderte Kunst und Künstler, er malte und schrieb seine Memoiren, bevor er am 3. Januar 1822 im Alter von 80 Jahren starb.Die Gemälde in der Galerie des Edelhauses sind heute eine Dauerleihgabe aus München. Sechs der Gemälde stammen von Johann Christian von Mannlich selbst. Um 21 Uhr wird als Gast Professor Jürgen Ecker, Kunsthistoriker und Kunstpädagoge, einen Vortrag in den Ausstellungsräumen halten, den er mit einer Führung vor ausgewählten Originalen verbindet. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Freien Eintritt zur Langen Nacht der Museen gibt es ebenfalls am Sonntag für die gesamte Anlage, die Gemäldegalerie und das Freilichtmuseum. Führungen werden ebenfalls kostenlos angeboten um 15 Uhr für die Galerie und um 14, 15 und 16 Uhr in der Freilichtanlage.