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| 21:16 Uhr

Römermuseum lockt mit Geschichte zum Anfassen

Schwarzenacker. Die Römer rufen - und die Menschen kommen. Das ist eigentlich schon so gut wie ausgemacht, wenn das Freilichtmuseum in Homburg-Schwarzenacker seine Tore öffnet. Das ist an diesem Wochenende wieder der Fall (wir berichteten). Am Samstag, 9. Mai, von zwölf bis 18 Uhr und am Sonntag, 10. Mai, von zehn bis 18 Uhr herrscht Leben in dem einstigen gallo-römischen Dorf

Schwarzenacker. Die Römer rufen - und die Menschen kommen. Das ist eigentlich schon so gut wie ausgemacht, wenn das Freilichtmuseum in Homburg-Schwarzenacker seine Tore öffnet. Das ist an diesem Wochenende wieder der Fall (wir berichteten). Am Samstag, 9. Mai, von zwölf bis 18 Uhr und am Sonntag, 10. Mai, von zehn bis 18 Uhr herrscht Leben in dem einstigen gallo-römischen Dorf. Im Prinzip mit ähnlichem Personal wie in den Vorjahren, sagt Museums-chef Klaus Kell. Was bedeutet, dass unter anderem Soldaten, Händler, Handwerker und Bedienstete sowie ein Arzt und viele mehr die Häuser und Straßen bevölkern werden und damit zeigen, wie einst hier gelebt wurde. Auch Führungen und Vorträge werde es in diesem Jahr wieder geben, kündigt Kell an. Aufgegriffen wird darin eine spannende Entdeckung. Denn auch die alten Römer schätzten Bilder an den Wänden ihrer Wohnungen. In Schwarzenacker habe man nun Fragmente entdeckt, eine Bild-Beischrift und einen Rest, auf dem ein nackter männlicher Unterschenkel und Fuß sowie eine Keule zu erkennen seien. Diese beiden Funde ließen, so Kell, auf kretische Sagen schließen, die von Dädalus und Ikarus und vom Minotaurus erzählen. Übrigens lässt sich am Wochenende auch entdecken, wie es einst schmeckte, denn angeboten werden auch wieder Leckereien nach römischen Rezepten. ust

HintergrundEs gibt noch einen Schatz zu entdecken in Schwarzenacker: Rechtzeitig zum Muttertag und zum Tag der offenen Tür des Römermuseums am Wochenende erblüht auch der barocke Garten des Edelhauses in neuer Pracht. Wie jedes Jahr im Mai pflege und verschönere diesen die Gartenbauabteilung des Jugenddorfes, wie das Museum mitteilt. Seine strenge Symmetrie, die exakt geschnittenen Buchsbaumornamente mit ihrer Blumenpracht, die geraden Wege und die hochaufragende Fontäne inmitten der Anlage bilden einen ruhigen Kontrast zu dem bunten Treiben im römischen Dorf dahinter. red/ust