| 15:43 Uhr

Wetter führt zu Verzögerung
Radweg und Straße überschwemmt

 Weil Teile des Weges überschwemmt sind, wird sich die Sanierung der Radstrecke zwischen Limbach und Bierbach verzögern.
Weil Teile des Weges überschwemmt sind, wird sich die Sanierung der Radstrecke zwischen Limbach und Bierbach verzögern. FOTO: Stephan Bentz/Stadt Homburg
Homburg. Aufgrund der schlechten Witterung muss die Deckenerneuerung des Radwegs zwischen Limbach und Bierbach - diesen hatte die Stadt in der vergangenen Woche angekündigt -, um zunächst eine Woche verschoben werden, hieß es in einer Mitteilung der Verwaltung. red

Aufgrund von überschwemmten Teilen des Radwegs sei nach Rücksprache mit der ausführenden Firma der Baubeginn nun für Montag, 25. März, geplant, so die Stadt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, musste am Samstag die Landstraße L 212 zwischen Ingweiler und Wörschweiler wegen Überflutung der Blies bis auf weiteres komplett gesperrt werden.


Die Bauarbeiten sollen in Etappen durchgeführt werden und rund drei Wochen andauern. Damit wären diese zu Beginn der Jahreszeit, die für viele Radfahrerinnen und Radfahrer interessanter wird, fertig gestellt (wir berichteten). Während dieser Zeit wird es daher abschnittsweise zu Einschränkungen und auch zu Umleitungen für den Radverkehr kommen. Der erste Bauabschnitt ist von Limbach bis Beeden vorgesehen. Der zweite Abschnitt reicht von Beeden bis an die Einmündung des Kläranlagenwegs, während sich der dritte Abschnitt von Wörschweiler bis an die Ingweilerstraße erstreckt. Der vierte und letzte Abschnitt ist dann im Bereich von Ingweiler bis Bierbach eingeplant. Die Kosten werden laut Planung bei rund 246 800 Euro liegen. Im Vorfeld der Maßnahme wurde eine Regelung zur Aufteilung der Kosten zwischen dem Landesbetrieb für Straßenbau (LfS), dem Saarpfalz-Kreis und der Stadt Homburg getroffen. Diese Aufteilung orientiert sich an den Zuständigkeiten für die Streckenabschnitte. Sollte es bei den veranschlagten Kosten bleiben, kämen auf den LfS etwa 137 400 Euro zu, der Kreis müsste rund 60 800 Euro und die Stadt Homburg 48 600 Euro bezahlen.