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Polizeieinsatz im Jugenddorf Homburg nach Drohung

Symbolfoto.Location:Bayreuth
Symbolfoto.Location:Bayreuth FOTO: Marcus Führer (dpa)
Schwarzenbach. Große Aufregung am Donnerstag im Jugenddorf Homburg. Ein Großaufgebot der Polizei war mehrere Stunden in dem Berufsbildungszentrum im Stadtteil Schwarzenbach im Einsatz. Grund war die Drohung eines früheren Mitbewohners des CJD gegen seine einstige Ausbildungsstätte über ein soziales Netzwerk. Der heute 22-jährige Mann, der bis 2014 im Jugenddorf Homburg war, hatte einer Freundin eine Nachricht gechattet, die diese als Amoklauf-Androhung auffasste. Nach Auskunft der Polizei war die Situation nicht eindeutig einzuschätzen, deshalb wurde ein Sondereinsatzkommando aus Saarbrücken angefordert. Bei den Untersuchungen vor Ort stellte sich sehr schnell heraus, dass sich der Mann nicht im Saarland, sondern in Hessen befand, und zwar in Rüsselsheim. Dort wohnt auch sein Vater. Wie ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums am Donnerstagabend unserer Zeitung bestätigte, hält sich der Gesuchte wahrscheinlich in der Umgebung von Rüsselsheim auf. Er habe sich im Laufe des Donnerstagnachmittag, als er von der Fahndung nach ihm erfahren habe, erneut über soziale Medien geäußert und relativiert, dass er missverstanden worden sei und keinen Amoklauf geplant habe. Bis zum Abend war nicht bekannt, ob der 22-Jährige von der hessischen Polizei , die die Fahndung inzwischen an sich gezogen hatte, dingfest gemacht wurde. Ihm stehen nun Ermittlungen wegen der Androhung einer Straftat ins Haus. Wie die Pressestelle des Jugenddorfes auf Nachfrage mitteilte, habe für die Auszubildenden und Lehrkräfte des CJD zu keiner Zeit eine akute Gefahr bestanden. Dennoch sei die Aufregung vor allem unter den jugendlichen Auszubildenden entsprechend groß gewesen. Peter Neuheisel

Große Aufregung am Donnerstag im Jugenddorf Homburg. Ein Großaufgebot der Polizei war mehrere Stunden in dem Berufsbildungszentrum im Stadtteil Schwarzenbach im Einsatz. Grund war die Drohung eines früheren Mitbewohners des CJD gegen seine einstige Ausbildungsstätte über ein soziales Netzwerk. Der heute 22-jährige Mann, der bis 2014 im Jugenddorf Homburg war, hatte einer Freundin eine Nachricht gechattet, die diese als Amoklauf-Androhung auffasste. Nach Auskunft der Polizei war die Situation nicht eindeutig einzuschätzen, deshalb wurde ein Sondereinsatzkommando aus Saarbrücken angefordert. Bei den Untersuchungen vor Ort stellte sich sehr schnell heraus, dass sich der Mann nicht im Saarland, sondern in Hessen befand, und zwar in Rüsselsheim. Dort wohnt auch sein Vater. Wie ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums am Donnerstagabend unserer Zeitung bestätigte, hält sich der Gesuchte wahrscheinlich in der Umgebung von Rüsselsheim auf. Er habe sich im Laufe des Donnerstagnachmittag, als er von der Fahndung nach ihm erfahren habe, erneut über soziale Medien geäußert und relativiert, dass er missverstanden worden sei und keinen Amoklauf geplant habe. Bis zum Abend war nicht bekannt, ob der 22-Jährige von der hessischen Polizei , die die Fahndung inzwischen an sich gezogen hatte, dingfest gemacht wurde. Ihm stehen nun Ermittlungen wegen der Androhung einer Straftat ins Haus.

Wie die Pressestelle des Jugenddorfes auf Nachfrage mitteilte, habe für die Auszubildenden und Lehrkräfte des CJD zu keiner Zeit eine akute Gefahr bestanden. Dennoch sei die Aufregung vor allem unter den jugendlichen Auszubildenden entsprechend groß gewesen.

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