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Pfälzer Blues in der Gustavsburg

Michael Wack tritt morgen mit seiner Band in der Gustavsburg in Jägersburg auf. Foto: Max Weber/Band
Michael Wack tritt morgen mit seiner Band in der Gustavsburg in Jägersburg auf. Foto: Max Weber/Band FOTO: Max Weber/Band
Homburg. „Kultur im Museum“ heißt eine gerne besuchte Reihe, die ab morgen wieder in Homburg fortgesetzt wird. Zum Auftakt gibt es Blues mit Pfälzer Mundart des Zweibrückers Michael Wack und seiner Band. Felix Lampert

Die Homburger Reihe "Kultur im Museum" findet im Spätsommer und Herbst ihre Fortsetzung. Dann sind die Homburger Museen wieder die Bühne für Kleinkünstler und ihre musikalischen Fähigkeiten. Die Band Blues-Himmel hat bereits am morgigen Donnerstag, 25. August, 20 Uhr, ihren großen Auftritt. Der Zweibrücker Bandgründer Michael Wack kombiniert seit 1980 Blues mit Pfälzer Mundart . Das Resultat: Ein Gemisch aus Liebe und Lust, also klassischen Bluesthemen, und landestypischen Geschichten. Ein Highlight daraus ist das gesungene Rezept der "Grumbeersupp". Aber auch Rock-, Jazz- oder Country-Freunde kommen nicht zu kurz, wenn die Band um Sänger Wack und seine Kollegen Andrea Tognoli, Thomas Girard, Benjamin Pfahler, Vinzenz Wolf und Philip Freyer ihre Lieder anstimmen. Schauplatz der Veranstaltung ist die Jägersburger Gustavsburg.


An gleicher Stelle geht es zwei Wochen später mit der Gruppe An Erminig und dem Programm "Gourlen" weiter. Der ursprüngliche Termin ihrer Vorstellung fiel dem EM-Halbfinalspiel zwischen Deutschland und Frankreich zum Opfer. Nun bekommen die Besucher am Donnerstag, 8. September, ab 20 Uhr, Lieder in bretonischer und französischer Sprache zu hören, die vom harten Seemannsleben und dem Abschiednehmen handeln. Die Gruppe, die 1975 in Bonn gegründet wurde, kann einige Konzerte im Ausland zur Präsentation des Gourlen-Programms aufweisen, wie zum Beispiel in Frankreich oder Italien.

Am Dienstag, 18. Oktober, 20 Uhr, ist Ray Cooper in den Schlossberghöhlen zu Gast. Er gibt sein Album "Palace of Tears" zum Besten. Darin kritisiert der Künstler unter anderem die Kriege im Nahen Osten wegen des Erdöls. Dennoch geht es hauptsächlich um die Weite der Landschaft in seiner Wahlheimat Schweden. Cooper deckt ein breites Spektrum an Musikinstrumenten ab. Er spielt die schwedische Fiedel und die Kantele aus Finnland sowie Cello, Gitarre, Harmonika und Mandoline . Dabei wird er von einem Pianisten und zwei Streichern begleitet.



Die Eintrittspreise für alle drei Aufführungen liegen bei zehn Euro, wobei Schüler und Studenten genauso wie Familien Ermäßigung bekommen.