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Fußball
Palatia Limbach will nachlegen

LIMBACH/JÄGERSBURG. Bei bis zu vier möglichen Absteigern muss noch über die Hälfte der Vereine in der Fußball-Verbandsliga Nordost um den Klassenverbleib bangen. Auch die beiden Kreis-Mannschaften sind noch gefährdet. Der Tabellenelfte FC Palatia Limbach hat mit aktuell 29 Punkten gerade einmal zwei Zähler Vorsprung auf den ominösen Rang 13. Und der auf Rang zehn platzierte FSV Jägersburg II muss mit 32 Punkten plötzlich auch wieder auf der Hut sein. Von Stefan Holzhauser

Bei bis zu vier möglichen Absteigern muss noch über die Hälfte der Vereine in der Fußball-Verbandsliga Nordost um den Klassenverbleib bangen. Auch die beiden Kreis-Mannschaften sind noch gefährdet. Der Tabellenelfte FC Palatia Limbach hat mit aktuell 29 Punkten gerade einmal zwei Zähler Vorsprung auf den ominösen Rang 13. Und der auf Rang zehn platzierte FSV Jägersburg II muss mit 32 Punkten plötzlich auch wieder auf der Hut sein.


Nach dem überaus wichtigen 3:0-Erfolg beim Tabellenzweiten SV Bliesmengen-Bolchen empängt nun die Palatia am Sonntag um 15 Uhr auf Naturrasen den Sechsten SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim. Obwohl bei den Gästen zuletzt wenig zusammen lief, erwartet der Limbacher Trainer Alexander Ogorodnik eine ganz schwere Aufgabe für seine Mannschaft. „In Bliesmengen-Bolchen weiß man nicht, wie das Spiel ausgeht, wenn der Gegner zum 1:1 ausgleicht. Wir haben aber sehr gut gekontert“, blickt Ogodnik auf den Überraschungscoup zurück. Nun käme mit der SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim ein Gegner nach Limbach, bei dem es nach der Saison in Sachen Trainer und Kader etliche Veränderungen gäbe. „In dieser ausgeglichenen Liga bekommst du nie etwas geschenkt – Jeder kann jeden schlagen. Wir müssen jetzt versuchen, den Sieg in Bliesmengen-Bolchen zu vergolden und endlich mehr Konstanz in unsere Leistungen hineinzubringen“, betont Ogorodnik.

Der FSV Jägersburg II unterlag zuletzt dem Spitzenreiter SV Rohrbach zu Hause knapp mit 1:2 und muss nun am Sonntag um 15 Uhr beim Dritten SG Marpingen-Urexweiler Farbe bekennen. „Gegen Rohrbach hatten wir das insgesamt gut gemacht und hätten durchaus einen Punkt verdient gehabt“, meint FSV-Trainer Tim Harenberg und ergänzt: „Jetzt folgt die nächste schwere Aufgabe. Die Teams sind in der Tabelle zuletzt ziemlich eng zusammen gerückt. In den letzten Wochen gab es immer wieder Ausfälle zu beklagen, was nicht stets so gut zu kompensieren war.“ Hoffnung macht Harenberg das Hinspiel, als man die SG Marpingen-Urexweiler mit 2:0 bezwingen konnte.