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Neues Hotel am Brückweiher
Neues Hotel ist voll im Plan

Auch wenn derzeit noch einige Arbeiten an Peter Tröschs neuem Hotel am Jägersburger Brückweiher noch laufen, will man wie geplant Anfang Mai mit dem Betrieb starten und so für Homburg ein neues, touristische Highlight schaffen.
Auch wenn derzeit noch einige Arbeiten an Peter Tröschs neuem Hotel am Jägersburger Brückweiher noch laufen, will man wie geplant Anfang Mai mit dem Betrieb starten und so für Homburg ein neues, touristische Highlight schaffen. FOTO: Thorsten Wolf
Jägersburg. Am 9. Mai wird mit einer großen Party Eröffnung am Brückweiher in Jägersburg gefeiert. Den Schwerpunkt legt der Betreiber auf den Tourismus. Wellness soll eine große Rolle spielen. Von Thorsten Wolf

Ohne Zweifel, das neue Hotel von Peter Trösch am Jägersburger Brückweiher gewinnt mit jedem Tag mehr und mehr an Substanz. Von außen lässt sich schon deutlich mehr als erahnen, was der Gastronom für das Naherholungsgebiet erschaffen will – nicht weniger als einen Publikumsmagneten.


Gestern nun bot sich für unsere Zeitung die Gelegenheit, an der Seite von Carina Henz, der Sales- und Marketingmanagerin des Hotels, einen Rundgang durch den Bau zu machen. Dort läuft aktuell vor allem der Innenausbau: Die Sanitäranlagen werden installiert, Boden verlegt, die Vorbereitungen für die Installation der großen Küche laufen. Es wird gesägt, gebohrt, gehämmert, verputzt und verschalt. Und inmitten der unzähligen Arbeiter ganz unterschiedlicher Gewerke kann man sich gut vorstellen, was den Neubau nach seiner Eröffnung Anfang Mai aus Sicht des Investors Peter Trösch ausmachen soll: ein stimmiger Mix aus Hotel, Wellness und Gastronomie – immer im Dialog mit dem Brückweiher als beeindruckender Kulisse für die Gäste des Hotels. Tatsächlich liefert der See an allen entscheidenden Punkten den „Aha“-Effekt, sei es auf der großen Dachterasse mit Pool im Wellnessbereich, sei es vom Restaurant oder von einer der drei Junior-Suiten auf der See-Seite aus.

Was viele natürlich brennend interessiert: Liegt man mit dem Bau im Zeitplan? „Ja, wir liegen im Plan. Am 9. Mai gibt es eine große Eröffnungsparty, ab dem 10. Mai nehmen wir Reservierungen entgegen“, skizzierte Carina Henz den Zeitplan. In Sachen Personal schon an Bord seien der Hoteldirektor, die Rezeptions- und Reservierungschefin und der Küchenchef. „Und ab April geht es dann los mit den ‚normalen‘ Mitarbeitern.“ Derzeit gehe man von einer Zahl von 35 Mitarbeitern aus, so Henz gegenüber unserer Zeitung.



Was im Gespräch mit Henz deutlich wurde: Gerade im Bereich der Gastronomie gehe es nicht schlicht um „Essen für Gäste“, sondern um ein Restaurant, das auch für sich allein stehen soll. „Wir wollen ein ‚sexy Restaurant‘ sein, das soll wirklich ein echter Anziehungspunkt werden.“ Dabei setze man auch auf eine begehbare Vinothek, „man kann über das Weinglas auf den See gucken“. Auch mit einer Restaurant-Terrasse mit 80 Plätzen wolle man Gäste anlocken. Und das sollen eben nicht nur die Übernachtungsgäste selbst sein, erklärte Henz.

Gefragt, ob Homburg für eine solche Groß-Investition, in der Vergangenheit wurde ein Volumen von 5,5 Millionen Euro genannt, ein guter Platz sei, skizzierte Henz ein großes Potenzial, das die Kreis- und Universitätsstadt biete: „Homburg ist noch ein sehr unbekanntes Reiseziel.“ So sei auch gerade das Naherholungsgebiet Jägersburg noch nicht so touristisch erschlossen. „Deswegen gehen wir davon aus, dass wir mit dem Hotel für die ganze Region Gäste anziehen werden.“ Auch sei man sicher, dass schon bestehende Angebote wie der Kletterpark, die Blockhütte und auch das nahegelegene Restaurant vom Hotelbetrieb profitierten. „Und wir profitieren unsererseits natürlich auch von unseren Nachbarn.“

Insgesamt biete die „traumhafte Lage“ viele tolle Angebote, war sich Henz sicher. „Natürlich gibt es in Deuschland viele Hotels am See. Aber hier wird eine neue Region erschlossen, Jägersburg ist für Gäste aus Deutschland, der Schweiz oder auch Österreich einfach eine neue Location.“ Damit erwarte man auch einen Aufschwung für die ganze Region und greife auch auf, dass das Thema Tourismus im Saarland langsam wirklich ins Laufen komme.

In Sachen Hotelcharakter setze man deswegen nicht auf geschäftsreisende Business-Kunden, sondern eben auf touristische Gäste. Henz: „Wir sind ein Wellness- und Spa-Hotel. Wir haben einen Wellness-Bereich mit zwei Panorama-Saunen mit Blick auf den Brückweiher und viele weitere Angebote. Das bedeutet: Unser Gros an Gästen wird der Wellness-Gast sein, der hier seine Auszeit sucht. Natürlich haben wir aber auch einen Veranstaltungsraum mit 188 Quadratmetern, wir können also hier auch Platz für Tagungen und andere Veranstaltungen anbieten.“