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Abgabe Grünschnitt
Neue Regeln bei der Abgabe von Grünschnitt

Seinen Grünschnitt kann man weiterhin abgeben, es werden für die Bürger jedoch Gebühren fällig.
Seinen Grünschnitt kann man weiterhin abgeben, es werden für die Bürger jedoch Gebühren fällig. FOTO: Thorsten Wolf
Homburg. Flatrate-Karte für das Kalenderjahr kostet 25 Euro; erhältlich ist sie im Rathaus und im Stadtbusbüro. Von red

Seit Anfang des Jahres gibt es neue Regelungen bei der Entsorgung von Grüngut in den saarländischen Gemeinden. In Homburg ist für die Abgabe des Grünguts an den Containerplätzen in den Stadtteilen, die seit dem 17. März durchgeführt wird, die Vorlage einer Grüngut-Flatrate-Karte erforderlich (wir berichteten mehrmals).


Diese Karte kann für 25 Euro im Rathaus am Forum sowie im Stadtbusbüro im Tal-Zentrum in der Innenstadt für das laufende Jahr erworben werden. Sie muss bei der Abgabe des Grünguts vorgezeigt werden und gilt, unabhängig von der abliefernden Person, für jeweils ein Grundstück. Somit kann die Flatrate-Karte auch von Angehörigen genutzt werden, die Grüngut von dem der Karte zugeordneten Anwesen abgeben, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung weiter.

Um das Verfahren bei der Abgabe zu erleichtern, wird auf einen schriftlichen Nachweis zum Beleg der Grüngutherkunft bei einer privaten Abgabe verzichtet. Dies hatte die Pressestelle der Stadt in einer früheren Meldung anders dargestellt. Die Stadtverwaltung bittet in ihrer Mitteilung für diese Ungenauigkeit um Nachsicht und Entschuldigung.

Einen Nachweis für die Herkunft des Grünguts müssen lediglich Hausmeisterdienste oder Gartenbaubetriebe, also professionelle Firmen, die für ihre Auftraggeber Grüngut abliefern, erbringen. Einen Vordruck, um die Herkunft zu belegen, gibt es auf der Homepage der Stadt, wie es in der Mitteilung weiter heißt.