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Abschlussfeier Robert-Bosch-Gemeinschaftsschule
Musikalisches Feuerwerk zum Abschied

Noch einmal trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Robert-Bosch-Schule zu einem Erinnerungsfoto.
Noch einmal trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Robert-Bosch-Schule zu einem Erinnerungsfoto. FOTO: Sebastian Dingler
Homburg. Den Sprung auf die nächste Stufe ihrer Entwicklung haben die Absolventen der Robert-Bosch-Schule erfolgreich gemeistert.  Von Sebastian Dingler

Einen gelungenen Abschluss feierten am Freitag vergangener Woche die Neunt- und Zehntklässler der Robert-Bosch-Gemeinschaftsschule. Im Sitzungssaal des Rathauses begrüßte zunächst Schulleiterin Barbara Neumann die zahlreichen Gäste, die sie dazu aufforderte per Handzeichen ihre Zugehörigkeit zu bekennen: Schüler, Geschwister, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel, Lehrer und Ehemalige. Ihre Rede begann sie damit, dass nicht alle Absolventen die Schule verlassen werden: Fünf Schülerinnen werden nämlich erstmals die eigene Oberstufe der Robert-Bosch-Schule besuchen und „hoffentlich in drei Jahren als erste Abiturientinnen“ abschließen.


Ansonsten entnahm die Schulleiterin Textstellen aus dem Lied „Feuerwerk“ von Wincent Weiss, um damit ihren Ex-Schülern etwas mit auf den Weg zu geben. „Wir warten nie auf morgen“ heißt es da – das solle man auch nicht, „weil das Leben passiert, während man noch Pläne macht“, so die Schulleiterin. „Geht raus in eure Zukunft und macht was draus“, forderte sie die Absolventen auf. Mit mehreren Angriffen auf moderne Medien und soziale Netzwerke stellte Barbara Neumann klar, dass sie sich wünscht, dass ihre Schüler noch echte zwischenmenschliche Kontakte erleben mögen und nicht nur virtuelle.

Besonders freute sie sich darüber, dass auch Landrat Theophil Gallo Zeit für ein Grußwort gefunden hatte. Dieser meinte, Neumann habe eine merk-würdige Rede gehalten, nämlich eine, die würdig sei sich zu merken. „Diese Schule ist bunt, ist vielfältig, und das ist auch gut so“, sagte der Landrat. Er bot an, im nächsten Schuljahr mal vorbeizukommen und ein oder zwei Schulstunden über Themen wie die Biosphäre, Demokratie und Siebenpfeiffer zu reden.



Zuvor hatte die Klasse 10b eine coole Choreografie zu Michael Jacksons „Thriller“ aufgeführt. Die Diashow der Klasse 9b führte zu einigen Ahs und Ohs, vor allem, als alte Bilder der Absolventen eingeblendet wurden. Nach dem Tanz zu Katy Perrys Song „Swish“ wurden die Zeugnisse der Neuntklässler ausgegeben - „die Schrecksekunde“, wie Marcel Belca kommentierte, der zusammen mit Dilara Sengül die Feier souverän moderierte. Jene Neuntklässler, die noch den Mittleren Bildungsabschluss anstreben und somit auf der Schule bleiben, waren natürlich noch nicht aufgerufen.

Nach einer Pause startete das Programm mit einer humorvollen Nummer, dem „Synchronschwimmen“ der Jungs der Klassen 10a und 10b. Dazu waren Turnmatten ausgelegt und ein Sichtschutz aus blauer Folie aufgespannt worden. Besonders die gewagten Kopfsprünge auf die Matten kamen so gut an, dass eine Zugabe gefordert wurde. Nach einer weiteren Diashow der Klassen 9a und 9c hielt Leonie Schmidt die Schülerrede. „Nichts ist unmöglich - nach diesem Motto sollten wir unsere Ziele angehen“ lautete ihr Credo. Außerdem sagte sie: „Wir haben viel durchgemacht, nicht nur Nächte auf dem Schlossberg.“ Damit meinte sie auch, dass ihr Jahrgang der erste nach dem Gemeinschaftsschulenkonzept gewesen sei. Es folgte die Zeugnisausgabe für die Zehntklässler, deren Diashow, die Ehrung der notenbesten Schüler und zum Schluss das von Barbara Neumann zitierte Lied: „Feuerwerk“ von Wincent Weiss.