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Musikalische Brücke nach Copargo

Homburg. Ein gutes Zeichen in Sachen Hilfsbereitschaft und Völkerverständigung war das Benefizkonzert, das unter dem Motto "Eine Brücke nach Copargo" in der Aula des Gymnasiums Johanneum stattfand. Hilfreich war die Veranstaltung besonders durch die Vielzahl an Spenden, die im Lauf des Konzerts an den Verein "Entwicklungsförderung Benin" (EFB) übergeben wurden Von SZ-Mitarbeiter Michael Schneider

Homburg. Ein gutes Zeichen in Sachen Hilfsbereitschaft und Völkerverständigung war das Benefizkonzert, das unter dem Motto "Eine Brücke nach Copargo" in der Aula des Gymnasiums Johanneum stattfand. Hilfreich war die Veranstaltung besonders durch die Vielzahl an Spenden, die im Lauf des Konzerts an den Verein "Entwicklungsförderung Benin" (EFB) übergeben wurden. Für die EFB-Vizepräsidentin Heidrun Möller dokumentierte das Benefizkonzert zudem, dass im Land bewusst geworden ist, wie den Menschen in Benin und speziell in Copargo Hilfe geleistet werden kann und dass diese Hilfe keine einmalige Aktion sei sollte, nach der man wieder zur Tagesordnung übergehen kann. Heidrun Möller unterstrich, dass viel Lobens- und Dankenswertes zu Gunsten der Menschen in Copargo getan worden sei. Jede Menge bleibe aber noch zu tun. Dem schlossen sich auch Schulleiterin Eva Wenzel-Staudt vom Johanneum und der Awo-Landesvorsitzende Paul Quirin an und sahen die Partnerschaft auf einem guten Weg. Unter den vielfältigen Aktionen hob Heidrun Möller die Partnerschaft zwischen dem Kinderzentrum der Awo Homburg (Birkenheim) und dem Kindergarten in Copargo hervor. Nicht nur das Engagement der Kinder verdiene Respekt, sondern auch die Arbeit von Hortleiterin Susanne Zöllner und Kindergartenleitern Christine Steinmetz. Diese hätten bewirkt, dass Benin und der Ort Copargo im Bewusstsein der Kinder bleibe und so den Sinn tätiger Hilfe immer neu vermittle. Vor den zahlreichen Gästen verlasen sie eine Grußbotschaft, mit der Kinder und Mitarbeiterinnen des Kindergartens Copargo ihren großen und kleinen Gönnern in Homburg herzlich dankten. Sie wünschten sich, dass die Brücke zwischen Copargo und Homburg immer stärker werde.Spenden trotz KriseGerade vor dem Hintergrund sinkender Spendenbereitschaft wegen der Wirtschaftskrise gab es großen Beifall für Bodo Rehr von der Saarbrücker Firma Wisag, der einen Scheck über 3000 Euro an Heidrun Möller für den Kindergarten in Copargo überreichte. Auch der Erlös eines Wohltätigkeits-Konzerts bei der Awo Merzig wurde nun im Johanneum übergeben.Der musikalische Auftakt mit Kevin Alamba aus Nigeria führte zum Thema Afrika hin und schlug emotional die Brücke zwischen Homburg und dem Saarland einerseits sowie Copargo und Benin andererseits. Auf der Bühne tanzten und sangen die Kleinen vom Kinderzentrum der Awo Homburg und erinnerten damit an die Partnerschaft mit den Kindern in Benin. Auch die Chorgemeinschaft Bruchhof-Sanddorf stellte sich mit ihrem Auftritt in den Dienst der guten Sache, desgleichen der Chor "Young Voices" aus Einöd und Edi Bohr aus Merzig.