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Saarpfalz-Kreis
Kreis und Kirkel wollen Geflüchtete in Arbeit bringen

Homburg/Kirkel. Das Jobcenter des Saarpfalz-Kreises, das Sozialbüro der Gemeinde Kirkel und Ehrenamtler vom Arbeitskreis für gemeindenahe Integration in das Leben in Kirkel (AGIL) und dem Arbeiters-Samariter-Bund begleiten arbeitssuchende Menschen, die als Geflüchtete in der Gemeinde leben. Von red

Begonnen hatte alles mit einer Ideenwerkstatt, finanziert über das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Dessen Ziel ist die Integration von geflüchteten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Eine der dringenden Aufgaben, die sich im Austausch von ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätigen herauskristallisierte, war die Arbeitssuche. Auf Einladung von Walter Nägle, Integrationsbeauftragter in der Gemeinde Kirkel, stellte Dietmar Schönberger, Jobcenter-Leiter, seinen Ansatz zur engeren Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt bei der Jobsuche für geflüchtete Menschen vor. „Ehrenamtler sind näher an den Menschen und wissen durch persönliche Kontakte mehr über deren berufliche Erfahrungen.  „Als mir ‚Willkommen bei Freunden‘ von der Bildungskoordinatorin unserer Leitstelle Lebenslanges Lernen und Ehrenamtlichen vorgestellt wurde, war es mir ein Anliegen, diese Initiative auch auf andere Kommunen auszuweiten. Die Entwicklung habe ich mit Spannung verfolgt. Die Weiterführung mit Gemeinde, Jobcenter, Wirtschaftsförderung und Ehrenamt zeigt mir, dass wir auf einem guten Weg sind.“ sagte Landrat Theophil Gallo anerkennend zur Netzwerkarbeit, Projektdokumentation und Evaluation. Eine Analyse zum Stand der Vermittlungen steht Anfang Februar an.