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Spende für Projektgruppe
Mit Spenden kranken Kindern ein Lachen schenken

6600 Euro für den Klinik-Clown der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Unikliniken Homburg sammelten verschiedene Vereine und Organisationen aus Homburg und St. Wendel.
6600 Euro für den Klinik-Clown der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Unikliniken Homburg sammelten verschiedene Vereine und Organisationen aus Homburg und St. Wendel. FOTO: Markus Hagen
 Homburg. Vereine, Firmen und Verbände spendeten insgesamt 6600 Euro für die Arbeit des Klinik-Clowns am UKS in Homburg. Von Markus Hagen

Über eine stattliche Spendensumme in Höhe von 6600 Euro dürfen sich nun Kinder und Jugendliche bei ihrem Aufenthalt im Universitätsklinikum in Homburg freuen. Das Geld wird für den Einsatz des Klinik-Clown in der Klinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Uniklinikum des Saarlandes in Homburg Verwendung finden. Der genannte Betrag stammt aus Spenden verschiedener Vereine, Firmen, Privatpersonen und Organisationen, wie dem CJD Berufsbildungswerk Jugenddorf Homburg, dem Verein Blieskasteler Schutzengel, der Wendalinus Stiftung aus St. Wendel, der Dach- und Fassendfirma Helmut Zimmer aus St. Wendel, dem Zwegenwald-Team St. Wendel/Urweiler, dem Green Knights Military Motorcycle Club aus Ramstein und der Projektgruppe Kinder und Jugendliche des Vereins Psychosoziale Projekte Saarpfalz (PSP) aus Homburg.


Klinik-Clowns werden nicht von Krankenkassen oder Kliniken finanziert, darauf wies Jörg Weiland, Mitglied der PSP bei der Spendensumme hin. „Die Psychosozialen Projekte Saarpfalz finden die Theaterpädagogik wichtig und ermöglichen mit dieser großzügigen Spende die Fortführung der Therapie mit dem Klinik-Clown“.

Humor und Lachen helfen beim Genesen von Krankheiten. Dies sei seit den 1980er-Jahren auch wissenschaftlich belegt. Bei der Behandlung von kranken Kindern und Jugendlichen sind Klinik-Clowns in Deutschland häufig anzutreffen und helfen durchaus bei einem erfolgreichen Heilungsprozess.



Zur Entspannung der Patientinnen und Patienten in Homburg tritt der Diplom-Pädagoge Henning Leidinger als Clown Lolek schon seit Jahren regelmäßig und erfolgreich auf. Die Theaterpädagogik sei ein Teil einer „umfassenden störungsspezifischen und multimodalen Therapie“, heißt es dazu. Die Kunststücke, Zaubertricks, Jonglagen und Balancetechniken, die die Kinder mit Clown Lolek erlernen, eröffneten ihnen neue Kompetenzen und stärkten nachhaltig ihr Selbstbewusstsein.

13 Jahre lang bezahlte die Kinderhilfe Saar diesen Einsatz von Lolek in Homburg alleine. Seit 2016 müssen zusätzliche Sponsoren gefunden werden. Weiland bedankte sich bei der Spendenübergabe bei den Sponsoren für ihren Einsatz für den Klinikclown Lolek und für die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikums.