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Michelin und Bosch kooperieren bei Feuerwehr

Homburg. Beide Werksfeuerwehren profitieren hierbei von gebündeltem Brandschutzequipment, wie einem neuen Löschfahrzeug. red

Michelin und Bosch schließen am Standort Homburg eine Vereinbarung zur Kooperation der Werksfeuerwehren. Beide Unternehmen wollen künftig ihr Know-how und die Kapazitäten in Sachen Brandschutz bündeln, um so noch besser eingreifen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung von Michelin. "Als Leiter eines Produktionswerkes steht für mich die Sicherheit der Menschen an erster Stelle. Deshalb freue ich mich über die Kooperation von Michelin und Bosch. Denn als produzierende Unternehmen in der Region möchten wir unserer Verantwortung in Sachen Brandschutz und Gefahrenabwehr gerecht werden", erläutert Cyrille Beau, Werkleiter bei Michelin in Homburg. Die Zusammenarbeit der Unternehmen werde den Brandschutz in beiden Werken und der Region vorbeugend und nachhaltig stärken. Die gegenseitige Unterstützung gewährleiste in Zukunft noch besser, dass die Werksfeuerwehren jederzeit optimal mit hauptamtlichen und nebenberuflichen Feuerwehrleuten besetzt sind. Darüber hinaus profitierten beide Werksfeuerwehren von dem gebündelten Brandschutzequipment, wie beispielsweise von Großlüftern, Einsatzleitfahrzeugen, Chemikalien-Schutzanzüge und vielem mehr.

Bei gemeinsamen Lehrgängen und Übungen proben die Mitarbeiter von Michelin und Bosch zudem für den Ernstfall. Die Anwohner in der Region profitieren gleichermaßen von den schlagkräftigen Feuerwehren vor Ort: Im Ernstfall können die Werksfeuerwehren auch die örtlichen Einsatzkräfte mit Equipment und Manpower unterstützen. Dabei hilft auch ein neues Löschfahrzeug der Werksfeuerwehr von Michelin, das Pfarrer Pirmin Weber der Kirchengemeinde Heiliger Johannes der XXIII. in Homburg feierlich vor Ort segnete.

Zahlen und Fakten zum neuen Feuerwehrauto: Hochdruckschlauch und Pumpe mit 3000-Liter-Löschwassertank; 200-Liter-Schaumtank mit automatischer Zumischanlage; Dachwerfer für Schaum-Wasser (Leistung: 2500 Liter/Minute); fest eingebauter Stromerzeuger und Lichtmast; vier Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum; Gasmessgerät; Wärmebildkamera.

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