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Memory mal anders: Homburg auf kleinen Kärtchen

Homburg. Wo lag das jetzt noch mal? Das fragen sich Memory-Spieler bei einer Partie wohl am häufigsten. Jetzt kann man sein Gedächtnis mit dem neuen City-Memo Homburg testen – mit 30 Sehenswürdigkeiten auf kleinen Kärtchen. red/ust

Erfahrene Memory-Spieler wissen: Wer sich nicht konzentriert, hat keine Chance - egal ob die Kärtchen säuberlich in Reihen liegen oder wild durcheinander. Und Eltern machen gerne die Erfahrung: Gegen den Nachwuchs haben sie ziemlich oft keine Chance. Dennoch macht es natürlich Spaß, die Kärtchen umzudrehen, sich die Stelle einzuprägen und möglichst schnell möglichst viele gleiche Paare zu finden. Das Angebot ist riesig: von Szenen aus beliebten Filmen bis zu Naturmotiven.

Nun kann man in Homburg die Verbundenheit zur Stadt mit dem Gedächtnistraining verbinden. Denn gestern wurde im Rathaus, Am Forum, das City-Memo Homburg vorgestellt. Das Spiel wurde in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing entwickelt, war dort zu hören. "Dies sind kleine Dinge, die eine wichtige Wirkung haben", unterstrich Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind . Es sei "eine pfiffige Idee" der Wirtschaftsförderin Dagmar Pfeiffer, "die wir gerne aufgenommen haben". Und es sei "alles dabei, was in und für Homburg wichtig ist".

Insgesamt gibt es auf den kleinen Kärtchen 30 Sehenswürdigkeiten zu sehen, vom historischen Marktplatz, und der Bronzeskulptur "Der Lesende", über das Biotop Beeden und Motive aus dem Römermuseum , bis hin zu den Schlossberghöhlen. Damit es nicht nur beim Bild bleibt, werden alle Sehenswürdigkeiten im Begleitheft in deutscher, englischer und französischer Sprache beschrieben und in einem Kartenausschnitt der Stadt vermerkt. Auf diese Weise könne durch einen spielerischen Streifzug Homburg neu oder wieder entdeckt werden. Dagmar Pfeiffer nannte weitere Details, etwa, dass das Spiel in einer Auflage von 1000 Stück erschienen sei. Und sie bezifferte die Kosten dafür: 9000 Euro. Gespielt wird das Homburger City-Memo wie das bekannte "Memory": Gewonnen hat derjenige, der die meisten Motivpaare aufgedeckt und gesammelt hat.

Erhältlich ist das Spiel für zehn Euro in diversen Geschäften, aber auch im Römermuseum Schwarzenacker, in den Schlossberghöhlen und im Kulturamt im Rathaus sowie im Stadtbusbüro im Talzentrum.


 Homburgs Wirtschaftsförderin Dagmar Pfeiffer und Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind testeten gestern im Rathaus ihr Gedächtnis beim neuen City-Memo mit Homburger Motiven. Fotos: Kruthoff/Stadt
Homburgs Wirtschaftsförderin Dagmar Pfeiffer und Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind testeten gestern im Rathaus ihr Gedächtnis beim neuen City-Memo mit Homburger Motiven. Fotos: Kruthoff/Stadt