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Linke lehnt reine Telemedizin ab

Homburg. Die Linksfraktion im Landtag lehnt genau wie die Landesärztekammer eine reine Telemedizin ab. In Baden-Württemberg will man die ärztliche Untersuchung ohne persönlichen Kontakt in Projekten erproben (die SZ berichtete).

Telemedizin könne zwar eine teilweise Entlastung für Ärzte bedeuten, dürfe aber auf gar keinen Fall zu einem kompletten Ersatz für einen Praxisbesuch werden, warnte gestern Astrid Schramm , gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion. Eine gute Qualität der Behandlung sei bei einer reinen Fernbehandlung, ohne den persönlichen Kontakt von Arzt zu Patient, nicht gesichert. Zudem hätten vor allem ältere Menschen oft gar keine Internet-Kenntnisse. Für diese Menschen sei es wichtig, nach wie vor einen Arzt besuchen zu können, sagte Schramm.