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Leinwand-Dramen um Menschen, Hunde und leidenschaftliche Liebe

Hanna (Alice Dwyer) und Yann (Sabrin Tambrea) in dem Film „Ma Folie“: Eine Liebe, die zum Albtraum wird. Foto: W-film/Extrafilm
Hanna (Alice Dwyer) und Yann (Sabrin Tambrea) in dem Film „Ma Folie“: Eine Liebe, die zum Albtraum wird. Foto: W-film/Extrafilm FOTO: W-film/Extrafilm
Homburg. Die Kinowerkstatt in St. Ingbert zeigt an diesem Wochenende zwei besondere Filme. Während es bei „Wiener Dog“ um die Beziehung zu Hunden geht, zeigt „Ma Folie“ eine Geschichte über eine Liebe auf den ersten Blick. red

. Regisseur Todd Solondz erzählt Geschichten von Hunden und Menschen am Rand. Seinen Humanismus transportiert er durch wunderbar eigensinnigen Humor. So in seinem neuen Film "Wiener Dog" (USA 2016) mit Charlie Tahan, Greta Gerwig, Zosia Mamet, Clara Mamet, Danny DeVito und Ellen Burstyn. Dieser läuft heute um 20 Uhr, am Samstag, 13. August, um 18 Uhr, am Sonntag, 14. August, um 18 Uhr und am Montag, 14. August, um 18 Uhr in der Kionwerkstatt in St. Ingbert . Vier Episoden plus Pause sind es, durch die das Tier im Film von Todd Solondz dackelt.


Es beginnt mit dem kleinen Jungen Remi, dessen Eltern ihm einen Dackel aus dem Tierheim ins stilvoll ausgestattete Upperclass-Eigenheim holen. Ruhig, unaufgeregt und in konzentrierten Bildern ist zu sehen, wie Remi das Vokabular der Haustierhaltung jenseits der Niedlichkeit erlernen muss: stubenrein, sterilisieren, Platz machen, einschläfern, kremieren. In der zweiten, als Roadmovie angelegten Episode begegnen die Zuschauer dann Greta Gerwig als Tierarzthelferin, die auf eine alte Jugendliebe trifft und sich spontan entschließt, mit ihm und dem von ihr geretteten Dackel auf Reisen zu gehen. Dann folgt am Ende einer bitteren Großmutter (Ellen Burstyn) und einer merkwürdigen Traumsequenz, einem Filmprofessor und erfolglosen Drehbuchautor Dave Schmerz, gespielt von Danny DeVito.

Der Film "Ma Folie" (Österreich 2015), Regie und Drehbuch: Andrina Mracnikar, mit Alice Dwyer (Hanna), Sabin Tambrea (Yann), Oliver Rosskopf (Goran), Gerti Drassl (Marie), Anna Rot (Evi), Rayana Sidieva (Sarema) und Gisela Salcher (Doris) lief im Max-Ophüls-Wettbewerb 2015 und jetzt in der Kinowerkstatt, und zwar am Freitag, 12. August, um 22 Uhr, am Samstag, 13. August, um 20 Uhr und am Montag, 15. August, um 20 Uhr.



Paris. Eine junge Frau lernt einen gleichaltrigen Mann kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch seine Eifersucht führt zur Trennung. Er kann aber nicht loslassen. Er wird zum Stalker. Oder? Ist das so? Wird er zum Stalker? Der Zuschauer folgt Hanna nicht von der Seite, weiß aber irgendwann nicht mehr, ob sie sich manches nicht einfach nur einbildet.