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Homburger Lesezeit
Neurologe Mielke liest aus dem Buch „Große Liebe“

Homburg. Im Rahmen der Homburger Lesezeit liest in der Reihe „Vips lesen vor“ der Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Dr. Ulrich Mielke, am Dienstag, 11. Dezember, um 19 Uhr im „Bistro 1680“ im alten Rathaus auf dem historischen Marktplatz aus dem Buch „Große Liebe“ von Navid Kermani. Von red

Ulrich Mielke studierte an der Philipps-Universität Marburg Medizin. Nach Staatsexamen und Approbation arbeitete er als Assistenzarzt im Institut für Pathologie und Neuropathologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seine Facharztweiterbildung absolvierte er am Universitätsklinikum des Saarlandes, wo er auch viele Jahre als Oberarzt tätig war. Nach der Leitung einer Rehaklinik wechselte er in die forensische Psychiatrie. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit am Institut für gerichtliche Psychiatrie der Uni des Saarlandes und danach an der Universität Bern ließ er sich 2002 mit einer eigenen Praxis in Homburg nieder. Mielke engagiert sich im Vorstand des Berufsverbandes deutscher Nervenärzte, als Delegierter der Ärztekammer des Saarlandes, im Saarländischen Facharztforum und als Vorsitzender der Gehosa-Gesundheitsgenossenschaft Homburg/Saar.


Navid Kermani, geboren 1967, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist und war Long Term Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Für sein akademisches und literarisches Werk ist er mehrfach ausgezeichnet worden. Er ist Mitglied der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Deutschen Islamkonferenz; 2015 hat er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten.

Zum Inhalt: Das erste Mal hat er mit 15 geliebt. Im Laufe von wenigen Tagen erlebt ein Junge alle Extreme der Verliebtheit, vom ersten Kuss bis zur endgültigen Abweisung. Im Mikrokosmos eines Gymnasiums der 80er Jahre und vor dem Hintergrund der westdeutschen Friedensmärsche führt Navid Kermani das zeitlose Schauspiel der Liebe in ihrer ganzen Majestät und Lächerlichkeit vor. Der Eintritt zu der Veranstaltung im alten Rathaus ist frei.