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Am 20. Dezember
Zwei Meister von morgen bei den Meisterkonzerten

Homburg. Das letzte Homburger Meisterkonzert vor Weihnachten stellt am Donnerstag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, im Kulturzentrum Saalbau „Meister von morgen“ vor. Das junge Künstlerehepaar Florian und Franziska Glemser hat zwar schon große Wettbewerbs- und Konzerterfolge vorzuweisen, aber in der öffentlichen Wahrnehmung sind sie dennoch Newcomer. Von Paul Krick

Florian Glemser ist der Sohn des hierzulande und auch bei Meisterkonzerten bestens bekannten Konzertpianisten Bernd Glemser, der mehrere Jahre an der Saarbrücker Musikhochschule eine Professur innehatte. So bekam Florian schon mit drei Jahren seinen ersten Klavierunterricht, der in der Hochbegabtenförderung der Würzburger Musikhochschule weiterentwickelt wurde. Mit sieben Jahren gab er sein erstes Konzert- und 2007 sein erstes Orchesterdebüt mit Gershwins „Rhapsody in Blue“. Jazz im sinfonischen Gewand ließ ihn lange schwanken zwischen den Erfolgen als Jazzpianist mit eigener Bigband und als Interpret klassischer Werke, was er mit dem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes im Rücken letztendlich weiter verfolgte und verfeinerte.


Seine Frau Franziska ist ein wahres Multitalent. Auch sie entstammt einer Musikerfamilie und wurde sowohl auf der Violine als auch im Gesang und am Klavier ausgebildet. In all diesen Fächern gibt sie erfolgreiche Konzerte, nicht selten als Partnerin ihres Mannes. In ihrem Homburger Meisterkonzert treten Franziska und Florian Glemser als Klavier-Duo mit vierhändigen Klavierstücken auf, einer Erfindung der Mozart-Kinder Wolfgang und Nannerl während ihrer Konzertreise nach Paris, London und Den Haag 1763 bis 1765. Diese Spielweise schlug sich noch 25 Jahre später in der Sonate F-Dur KV 547a (1788) von Wolfgang Amadeus Mozart nieder. Vorweihnachtliche Hausmusik auf höchstem künstlerischem Niveau sind auch die „Kinderspiele“ opus 22 (1871) von Georges Bizet oder die „Bilder aus dem Osten“ opus 66 (1848) von Robert Schumann nach Erzählungen aus dem Arabischen.

Der Vorverkauf ist bei der Homburger Kulturgesellschaft im Rathaus, Am Forum 5, sowie bei den anderen bekannten Vorverkaufsstellen von „ticket regional“, auch online, bereits gestartet.



Infos und Karten unter Tel. (0 68 41) 10 11 68, oder per E-Mail unter kultur@homburg.de.