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Kreistag
Kreisumlage steigt deutlich für einige Kommunen

Homburg. Als Teil einer umfangreichen Tagesordnung hat der Kreistag gestern Abend auch den Haushalt 2018 auf den Weg gebracht. Was dabei die Verwaltungschefs in den Rathäusern des Saarpfalz-Kreises am meisten interessieren dürfte: Wie entwickelt sich die Kreis­umlage, also die Mittel, mit denen die Städte und Gemeinden den Kreis im Wesentlichen finanzieren.

In der Summe schlägt dieser größte Posten bei den Einnahmen des Kreises 2018 mit etwas über 101 Millionen Euro zu Buche, rund 3,3 Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr. Relativ betrachtet am härtesten wird die Steigerung Kirkel treffen, aus der Burggemeinde sollen mit knapp sieben Millionen Euro rund 638 000 Euro mehr (Steigerung 9,09 Prozent) als 2017 fließen. Am zweitstärksten betroffen ist St. Ingbert, die Mittelstadt muss 1,8 Millionen Euro mehr (Steigerung 6,04 Prozent) an den Kreis zahlen, die Gesamtsumme steigt damit für das Jahr 2018 auf knapp über 30 Millionen Euro. Relativ glimpflich kommen Blieskastel und Mandelbachtal davon, hier liegt die Steigerung bei 0,68 und 0,60 Prozent. < Ausführlicher Bericht folgt