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Ein Stück vom Schloss
Karlsberg-Erinnerungen werden gesucht

Fundstücke vom Karlsberg können unterschiedlich aussehen. Manchmal sind es nur ein paar besondere Scherben. Nun wird weiter gesucht – vom Foto bis zu Dingen, die man bei einem Spaziergang entdeckt hat.
Fundstücke vom Karlsberg können unterschiedlich aussehen. Manchmal sind es nur ein paar besondere Scherben. Nun wird weiter gesucht – vom Foto bis zu Dingen, die man bei einem Spaziergang entdeckt hat. FOTO: Foto: Jutta Schwan/Saarpfalz-Kreis
Homburg. Interessierte können ihre Fundstücke zu einer Veranstaltung des Kreises mitbringen. Von red

Der Saarpfalz-Kreis, genauer gesagt der Fachbereich für Kultur und Heimatpflege, lädt für diesen Donnerstag, 14. Juni, von 14 bis 17 Uhr erneut zu einem Austausch in den Karlsberger Hof in Sanddorf ein. Alle, die Interesse am Thema des Schlosses Karlsberg, der Homburger Fasanerie oder des Jägersburger Jagdschlosses haben und Erinnerungsstücke jedweder Art, Form und Größe beitragen können, sind willkommen.


„Das wär’ was, wenn das Schloss Karlsberch noch stehn dät.“ Dieser Satz ist häufig bei Homburger Bürgern zu hören und tatsächlich ist es ein verlockender Gedanke, sich vorzustellen, was wäre, wenn. Ein Weg tut sich trotzdem auf, sich diesem einzigartigen Kleinod unserer Region in der Vergangenheit zu nähern. Ein Schritt dahin ist die Forschung, ein weiterer das kollektive Gedächtnis.

In einigen Treffen in den vergangenen beiden Jahren hatte der Fachbereich für Kultur und Heimatpflege des Saarpfalz-Kreises Interessantes zusammengetragen, das über den Karlsberg in unserer Region weitererzählt wird.



Im Karlsberger Hof fand sich dazu eine Runde von Kennern und  Interessierten zusammen und hatte viel Wissenswertes mitgebracht – angefangen von Geschichten vom Karlsberg, welche schon die Urgroßeltern erzählt hatten, wo es spukte und wo Goldschätze vergraben sein sollen, bis hin zu Lebensdaten und Berufen von Vorfahren, die auf dem Karlsberg ihren Dienst taten.

Es zeigte sich, dass noch vieles bekannt ist und erzählt wird, was bislang noch nicht aufgeschrieben wurde. In diesem Jahr geht der Fachbereich in eine neue Runde und ruft dazu auf: „Bringen Sie uns Ihr Stück vom Karlsberg.“

Ein Fundstück von einem Spaziergang, eine Geschichte, ein Foto des Großvaters vom Tanzboden am Karlsbergweiher, damals vor vielen Jahren. Was immer die Menschen mit dem Karlsberg verbindet: Der Fachbereich für Kultur und Heimatpflege würde es gerne erfahren.

Weitere Informationen gibt es bei Jutta Schwan, Saarpfalz-Kreis, Fachbereich für Kultur und Heimatpflege, unter der Telefonnummer (0 68 41) 1 04 84 28, E-Mail: jutta.schwan@saarpfalz-kreis.de.