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Mit Iwona Wiemer
Vortrag dreht sich um die Liebe im Mittelalter

Homburg. Zweckehen bestimmten die Zeit des Mittelalters. Dennoch wurde auch hier und da aus Liebe geheiratet. Darauf geht jetzt ein Vortrag ein. red

Zum Einstieg in die Herbst- und Winterzeit hat die Volkshochschule Homburg einen neuen Vortrag der Hobbyhistorikerin Iwona Wiemer, die in Homburg lebt, auf dem Programm. Diesmal geht es um die „Liebe im Mittelalter“. Ausführliche Recherchen zu dem Thema führten die gebürtige Polin, die sich seit vielen Jahren der Geschichte verschrieben hat, zu dem Schluss, dass die Liebe im Mittelalter oft eine untergeordnete Rolle spielte. Eheschließungen wurden meist aus pragmatischen Gründen vollzogen und oft sogar ohne Mitspracherecht der Frau.  Es war nicht selten, dass ein Mädchen den künftigen Ehemann erst kurz vor der Heirat kennen lernte. Trotz der Sehnsucht der Menschen nach Liebe, wurde der Zustand des Verliebtseins sogar als Krankheit betrachtet. Heute würde man von einer psychischen Krankheit sprechen. Man könnte meinen, dass es sich bei dem Vortrag um ein banales Thema handele, doch weit gefehlt, so Wiemer. Die Nachforschungen zum Thema, haben sich als spannend erwiesen, da es auch verschiedene Formen der Liebe gibt. Auch auf diese wird die Referentin in ihrem geschichtlichen Vortrag eingehen.


Der Vortrag – zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind – beginnt am kommenden Dienstag, 18. September, 18.30 Uhr, in der Hohenburgschule, Saal III, Schulstraße. Die Kosten betragen 3 Euro.