| 20:28 Uhr

Uniklinikum des Saarlandes
Homburg mit „modernstem Klinikum im Südwesten“

Draußen steht noch ein Bauzaun, drinnen ist alles fertig: Die neue I-Med am Universitätsklinikum in Homburg wird am Montag bezogen.
Draußen steht noch ein Bauzaun, drinnen ist alles fertig: Die neue I-Med am Universitätsklinikum in Homburg wird am Montag bezogen. FOTO: Christine Maack
Homburg. Der Neubau der Inneren Medizin hat 157 Millionen Euro gekostet. Drei Kliniken werden ab kommendem Montag dort einziehen.

Die teuerste Baustelle des Saarlandes ist ab Montag beendet. Die Kosten für das Gesamtbauprojekt der Inneren Medizin auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg belaufen sich auf rund 157 Millionen Euro, 35 Millionen schlugen allein für modernste Geräte zu Buche. Finanziert haben dieses Mammutprojekt das Land und die Banken über Kredite. Die offizielle Eröffnung wird zusammen mit dem Neujahrsempfang im Januar gefeiert.


Am kommenden Montag um 5.30 Uhr wird mit dem Umzug begonnen. In die neuen Räumlichkeiten werden drei Kliniken einziehen: die Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie), die Innere Medizin 4 (Nieren- und Hochdruckkrankheiten) sowie die Innere Medizin 5 (Pneumologie, Allergologie). Ab kommenden Mittwoch soll dann die neue Notaufnahme in der I-Med ihren Betrieb aufnehmen.

Homburg habe nun „das modernste Klinikum im Südwesten und einen hervorragend ausgestatteten Forschungsbereich“, betont der kaufmännische Direktor Ulrich Kerle. Die Architektur des Gebäudes biete eine perfekte Verzahnung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung. An modernste Behandlungsräume schließen sich Labore an, dahinter Büros und Seminarräume. Für die Studenten gibt es zwei moderne Hörsäle, die jeweils 170 Personen fassen können.



Die internistische und chirurgische Notaufnahme ist auf die Rückseite des Gebäudes verlagert worden. Sechs Rettungswagen gleichzeitig können im Notfall in die riesige Garage hineinfahren. Von dort geht es sofort weiter in modernste Schock- und Behandlungsräume, Zeitverluste gibt es keine. Das gilt auch für über Hubschrauber angelieferte Patienten, die per Aufzug ebenfalls direkt in den Schockraum gefahren werden können.

(maa)