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Kolloquium startet heute
Informationen zu Tierversuchen und Tierschutz

Informationen über Tierschutz und Tierversuche gibt es heute auf dem Homburger Campus. Symbolbild: dpa/ Iemm/Münster
Informationen über Tierschutz und Tierversuche gibt es heute auf dem Homburger Campus. Symbolbild: dpa/ Iemm/Münster FOTO: picture-alliance/ dpa / Iemm/Münster
Homburg. Heute startet die Veranstaltungsreihe „Homburger Kolloquium – Versuchstierkunde und Tierschutz“. Zu der Vortragsreihe lädt das für Tierschutz zuständige Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zusammen mit dem Tierschutzausschuss der Universität des Saarlandes ein, dessen Vorsitzende, Monika Frings, gleichzeitig auch Tierschutzschutzbeauftragte der Universität des Saarlandes ist, teilt das Ministerium weiter mit. red

Heute startet die Veranstaltungsreihe „Homburger Kolloquium – Versuchstierkunde und Tierschutz“. Zu der Vortragsreihe lädt das für Tierschutz zuständige Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zusammen mit dem Tierschutzausschuss der Universität des Saarlandes ein, dessen Vorsitzende, Monika Frings, gleichzeitig auch Tierschutzschutzbeauftragte der Universität des Saarlandes ist, teilt das Ministerium weiter mit.


Der Tierschutzausschuss setzt sich mindestens aus drei Personen zusammen: einem Tierschutzbeauftragten, einem Tierpfleger(in), einem Wissenschaftler. Die Aufgaben des Ausschusses bestehen unter anderem darin, die Tierschutzbeauftragte in ihrer Arbeit zu unterstützen und die Entwicklung von Tierversuchen und deren Ergebnisse unter der Berücksichtigung der Auswirkungen auf die verwendeten Tiere zu verfolgen.

Für Minister Reinhold Jost ist die Kooperation mit dem Tierschutzausschuss ein sinnvoller Schritt: „Mehr Tierschutz für Tiere, die in der Forschung eingesetzt werden, gelingt nur im Dialog mit den Wissenschaftlern, davon bin ich überzeugt.“ Das „Homburger Kolloquium“ könne hier einen wichtigen Beitrag leisten, in den Dialog mit den Wissenschaftlern zu treten und stellt seiner Einschätzung nach ein Mosaiksteinchen auf dem Weg zu einer tierversuchsfreien Forschung dar. Habe sich doch die Regierung des Saarlandes in ihrem Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2017 bis 2022 die Aufgabe gegeben, in Zusammenarbeit und im Dialog mit Forschungsinstituten und Hochschulen Alternativen zu Tierversuchen zu entwickeln, schreibt das Ministerium zum Hintergrund.



Geplant sind vorerst vier Veranstaltungen pro Jahr, die mit ihren Themen versuchstierkundliche Fragen und Fragen des Tierschutzes gleichermaßen aufgreifen.

Die Veranstaltungen finden jeweils auf dem Homburger Campus der Universitätskliniken statt, sind öffentlich und für jeden Interessierten offen.

Ankündigungen der kommenden Veranstaltungen finden sich auf der Homepage des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz www.saarland.de/ministerium_umwelt_verbraucherschutz.htm sowie auf der Homepage der Tierschutzbeauftragten Monika Frings www.uni-saarland.de/verwaltung/tierschutzbeauftragte.html

Die Veranstaltung am heutigen Donnerstag findet im CIPMM, Gebäude 48, Gelände der Universitätskliniken Homburg, von 13.30 bis 16 Uhr statt.