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Homburg will Fairtrade-Gedanken noch ausweiten

Homburg. Die Stadt Homburg setzt weiter auf fairen Handel. Sie möchte bei Vereinen und Gruppen dafür werben, dass Fairtrade-Produkte verwendet werden. Auch in Schulmensen sollen diese Waren verstärkt zum Einsatz kommen. red/ust

Wie kann der Fairtrade-Gedanke noch bekannter gemacht werden? Darüber wurde jetzt bei einer Arbeitssitzung der Steuerungsgruppe "Fairtrade-Stadt Homburg " im Rathaus, Am Forum, diskutiert. Dabei wurden verschiedene Bereiche genannt, in denen die Stadtverwaltung oder Partner der Stadt bei Veranstaltungen auf fair gehandelte sowie regionale Produkte setzen könnten, etwa beim Kaffeeausschank. Es soll aber auch versucht werden, weitere Gruppen und Vereine für Fairtrade-Produkte zu begeistern, hieß es aus der Verwaltung weiter. Als Beispiele wurden die Nacht der offenen Kirchen, der große Musiktag "Sing City" am 20. Juni, das Kinder- und Familienfest oder die Pfarrwallfahrt in Kirrberg genannt. Auch an den Homburger Musiksommer wurde dabei gedacht. Mittelfristig möchte sich die Steuerungsgruppe zudem dafür einsetzen, dass fair gehandelte und regionale Produkte stärker in Schulmensen verwendet werden. OB Rüdiger Schneidewind machte sich zudem dafür stark, dass auf dem Nikolausmarkt in Homburg künftig fair gehandelte Schoko-Nikoläuse an die Kinder verteilt werden.

Bei der Sitzung unter der Leitung von Oberbürgermeister Schneidewind gab dieser bekannt, dass er sich in der Gruppe künftig von der Beigeordneten Christine Becker vertreten lassen werde. Der Arbeitsbereich Fairtrade sowie auch der Einsatz regionaler Produkte sei in ihrem Dezernat angesiedelt, erläuterte der Oberbürgermeister dieses Vorgehen.

Andrea Golz, die Vorsitzende des Trägervereins des Homburger Weltladens, blickte auf erfolgreiche Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr zurück. Dabei erwähnte sie den Termin "Fairtrade trifft Gourmet" in der Mensa des Gymnasiums Johanneum sowie die Auszeichnungsfeier im Mai auf dem Marktplatz.

Eine der nächsten Aktionen in Sachen Fairtrade wird der Austausch von zwei Homburger Ortseingangsschildern sein. Die Schilder hätten ohnehin erneuert werden müssen, hieß es von der Stadt. Auf den neuen Zeichen soll ein Hinweis auf die Fairtrade-Stadt stehen.