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Homburg und Blieskastel setzen Zeichen gegen Rechts

Homburg. Die Botschaft, die am Samstag bei der Kundgebung in der Homburger Innenstadt ausgesendet worden ist, ist klar: Hier ist kein Platz für rechtes Gedankengut. Das Bündnis "Homburg - vielfältig statt einfältig" hatte zur Kundgebung, zu der laut Polizei 400 Teilnehmer kamen, eingeladen.

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, der designierte Landrat Theophil Gallo (beide SPD) und Doris Jacobs als Sprecherin des Bündnisses "Homburg - vielfältig statt einfältig" wandten sich mit einem klaren Bekenntnis zur Demokratie an die Teilnehmer. In Blieskastel demonstrierten nach Aufruf des Stadtrats rund 200 Bürger auf dem Paradeplatz gegen die parallele Kundgebung des Nationalen Widerstands Zweibrücken. Am Schlangenbrunnen hatten sich ein Dutzend Neonazis und etwa 30 Sympathisanten im Gedenken an die Bombardierung der Saarpfalz 1945 eingefunden. jkn/red