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Beachhandball
Handball im Sand und bei Sonnenschein

KIRKEL. Das Jugendbeach-Handballturnier des TV Kirkel am Wochenende war ein schöner Spaß für die Teilnehmer. Bei den A-Junioren siegt St. Ingbert-Kirkel vor Wiebelskirchen. Von Stefan Holzhauser

Am vergangenen Wochenende standen die beiden Sandplätze zwischen Burghalle und Schwimmbad wieder ganz im Zeichen des großen Jugendbeach-Handballturniers des TV Kirkel. Bereits von weitem waren die fetzigen Rhythmen zu hören, die aus den Lautsprecherboxen klangen. Das Wetter spielte sowohl am Samstag als auch am Sonntag hervorragend mit. Es herrschte konstant Sonnenschein, ohne dass es zu heiß war. Und wer dennoch zwischen den Spielen eine Abkühlung benötigte, fand sie im nahe gelegenen Schwimmbad. Der Sprung ins erfrischende Nass war pro Mannschaft für acht Spieler und zwei Betreuer bereits im Startgeld von 30 Euro enthalten.


Bei der männlichen A-Jugend hatten dieses Mal nur zwei Teams bei dieser Traditionsveranstaltung gemeldet. Und so kam es in dieser Altersklasse zwischen dem Gastgeber JSG St. Ingbert-Kirkel sowie dem TuS Wiebelskirchen gleich zum Finale. Jede Mannschaft gewann eine Halbzeit, ehe sich die Lokalmatadoren im notwendigen Penalty-Werfen durchsetzten. „Es war zum Schluss enger, als wir vorher gedacht hatten. Im Penalty-Werfen hatten wir sichere Schützen dabei, so dass es zum Glück noch gelangt hat. Wir haben den Titel verteidigt“, meinte JSG-Spieler Lars Schirra. Beachhandball sei im Sommer eine wilkommene Abwechslung zum gewohnten Geschehen in der Halle. „Hier kann man auch einmal die Sau rauslassen und einfach nur Spaß haben“, ergänzte Schirra.

Trotz der Niederlage hielt sich die Trauer im Lager des TuS Wiebelskirchen in Grenzen. „Man hat schon gemerkt, dass wir momentan in einer Pause sind. Da wir einen neuen Trainer bekommen, haben wir momentan Trainingspause. Von daher hat heute etwas die Kondition gefehlt. Und wir konnten uns auch nicht so wie gewohnt im Spiel konzentrieren“, meinte Wiebelskirchens Akteur Nico Ruby. Dennoch hätte man das Optimum herausgeholt. Die lockere Stimmung hätte sehr viel Spaß gemacht. Beachhandball fördere unheimlich den Teamgeist.



Insgesamt waren in den verschiedenen Altersklassen 31 Mannschaften vor Ort. „Wir hatten selbst fünf Teams gestellt. Die restlichen Mannschaften waren aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz hierher angereist“, sagte Alexander Gros aus dem Turnier-Organisationsteam. Vor allem die Zwei-Tore-Wertung für besonders schön oder spektakulär erzielte Treffer würde von den Spielerinnen und Spielern sehr gut angenommen. Natürlich stehe der Spaß im Vordergrund, aber das Spiel im Sand sei auch sehr anstrengend.

Wie Gros mitteilte, wird in diesem Jahr das ebenfalls äußerst beliebte Aktiventurnier im Sand nicht stattfinden. „Aufgrund eines Umbruchs bei uns in der Abteilung konnten wir leider dieses Mal nur das eine Turnier stemmen. Wir haben uns gesagt: Gut, wir richten dieses Mal nur ein Turnier aus – aber dafür machen wir das dann richtig. Im kommenden Jahr soll es aber möglichst wieder beide Turniere hier geben“, informierte Gros.