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| 20:42 Uhr

Große Mehrheit geht nicht ins Freibad

Die beste Möglichkeit, der großen Hitze zu entkommen, ist der Sprung ins kühle Nass. Foto: Iris Maurer/SZ
Die beste Möglichkeit, der großen Hitze zu entkommen, ist der Sprung ins kühle Nass. Foto: Iris Maurer/SZ FOTO: Iris Maurer/SZ
Homburg. Schwimmbäder stehen sehr häufig im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen. Und das nicht nur, wenn es um Schließungen oder Neubauten geht. Obwohl das Angebot an Bädern im Saarpfalz-Kreis sehr groß ist, nehmen es wohl viele Bürger nicht an. Das ist unserer kleinen Umfrage zu entnehmen. Peter Neuheisel

Mit kurzen Unterbrechungen zeigt sich der saarpfälzische Sommer in den vergangenen Wochen von seiner schönen Seite. Schwimmbäder gibt es sicherlich in ausreichender Zahl in unserer Region. Wir wollten von unseren Lesern wissen, ob und wie sie diese nutzen. Wir haben Leserinnen und Leser aus dem gesamten Saarpfalz-Kreis befragt, 219 haben bei unserer Blitzumfrage teilgenommen. Damit ist sie sicherlich nicht repräsentativ, aber sie gibt einige interessante Hinweise.

In unserer ersten Frage wollten wir von den Teilnehmern wissen: "Gehen Sie im Sommer regelmäßig ins Freibad?" Überraschendes Ergebnis dabei: Die Saarpfälzer scheinen keine großen Wasserratten zu sein - und das bei dem überragenden Angebot an attraktiven Bädern. Denn nur 19 Prozent antworteten auf die Frage mit "Ja". Eine überragende Mehrheit von 81 Prozent geht eher nicht regelmäßig schwimmen und antwortet mit "Nein". Unsere zweite Frage lautete: "Halten Sie das Angebot an Bädern im Saarpfalz-Kreis für ausreichend?" Hier kam ein komplett umgedrehtes Ergebnis heraus. 84 Prozent der Befragten halten das Angebot für ausreichend und antworteten mit "Ja". Auf nicht ausreichend plädierten fünf Prozent. Elf Prozent antworteten mit "Weiß nicht".

Aber welchen Stellenwert haben Schwimmbäder generell für die Bürger des Saarpfalz-Kreises, wollten wir in unserer Frage drei wissen, die lautete: "Halten Sie es angesichts der hohen Kosten dennoch für wichtig, dass die Städte und Gemeinden Schwimmbäder vorhalten?" Da wollen die Befragten anscheinend keine Abstriche machen. 85 Prozent finden es richtig und wichtig, dass das Angebot stimmt und votierten deshalb mit "Ja". Lediglich zehn Prozent sehen es hingegen eher als unwichtig an, Bäder vorzuhalten - sie stimmten mit "Nein". Fünf Prozent antworteten mit "Weiß nicht".

Bei unserer Frage vier konnten uns die Leserinnen und Leser ihre Meinung sagen. Wir wollten wissen: "Wohin gehen Sie am liebsten schwimmen? Was vermissen Sie in den Bädern der Region? Was finden Sie gut, was eher schlecht?" Ingrid Benn-Marx aus Kirkel hat einen klaren Favoriten: "Ich gehe gern ins Naturfreibad Kirkel, weil ich keine gefliesten Becken mag. Wenn es nicht zu voll ist, vermisse ich dort nichts." Ulrike Pfeiffer aus Homburg hingegen bevorzugt die Therme in Hanweiler - "wegen des warmen Wassers". Ortrud Eisele aus Bexbach bleibt in ihrer Stadt und zieht das Freibad Hochwiesmühle vor. In der kalten Jahreszeit geht sie auch mal ins Lakai nach Neunkirchen. Roland Lupp aus Homburg braucht nicht weit, er hat seinen eigenen Swimmingpool im Garten, den er denn auch ausgiebig nutzt. Ursula Klein aus Homburg zieht es über die Landesgrenze: "Wenn ich einmal schwimmen gehe, dann nach Waldmohr. Das ist nicht weit, und dort sind ausreichend Becken vorhanden." Britte Jäschke aus Homburg äußert sich zurückhaltend: "Früher gingen wir gern ins Schwimmbad, heute nicht mehr, weil sich das Publikum verändert hat."

Bei unserer Umfrage sind eindeutige Favoriten zu erkennen. So scheint das "Blau" in St. Ingbert sehr beliebt zu sein, auch das Badeparadies in Zweibrücken wird häufiger genannt, ebenso das Blieskasteler Bad. Das trifft nicht für das neue Homburger Kombibad Koi zu, da hält sich das Interesse merklich zurück. Klaus Wessel aus Homburg sagt sogar: "Das alte Freibad hat uns besser gefallen." Als Kritikpunkte an den Freibädern werden genannt: fehlende Schatten spendende Bäume und zu wenig Attraktionen für die Kinder. Einige Leser geben auch an, dass sie Hallenbäder bevorzugen. Viele aber gehen überhaupt nicht ins Schwimmbad.

Zum Thema:

Zur Sache SZ-Umfrage-Center: Es gibt viele Themen, die die Saarländer bewegen und die intensiv diskutiert werden. Damit die Meinung der Leser in Zukunft noch größere Beachtung findet, hat die Saarbrücker Zeitung ihr Umfrage-Center neu gestaltet. Wer da mitmachen möchte, muss sich einmalig registrieren. Und wer schon an Befragungen unter sz-umfrage.de teilgenommen hat, kann seine Login-Daten weiter nutzen. Umfrage-Teilnehmer werden mit Punkten belohnt. Ab 20 Punkten können diese in verschiedene Einkaufsgutscheine umgewandelt werden. klö

Zum Abkühlen in der heißen Jahreszeit gibt es im Saarpfalz-Kreis ausreichend Möglichkeiten. Foto: Fabian Matzerath/dpa
Zum Abkühlen in der heißen Jahreszeit gibt es im Saarpfalz-Kreis ausreichend Möglichkeiten. Foto: Fabian Matzerath/dpa FOTO: Fabian Matzerath/dpa