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Große Fotokunst im Forum

Homburg. Am 23. und 24. Mai treffen sich im Forum in Homburg wieder zahlreiche Fotofreunde und Fotografiebegeisterte, um höchst informative und unterhaltsame Stunden rund um das Thema zu verbringen. Die beiden Tage bieten Vorträge und Diskussionen, wobei die klassische, analoge Fotografie im Vordergrund steht, neueste Trends im digitalen Bereich aber ebenso einfließen werden

Homburg. Am 23. und 24. Mai treffen sich im Forum in Homburg wieder zahlreiche Fotofreunde und Fotografiebegeisterte, um höchst informative und unterhaltsame Stunden rund um das Thema zu verbringen. Die beiden Tage bieten Vorträge und Diskussionen, wobei die klassische, analoge Fotografie im Vordergrund steht, neueste Trends im digitalen Bereich aber ebenso einfließen werden. Alles bei freiem Eintritt.Das Tagungsprogramm der Classic Photography startet am 23. Mai um zehn Uhr mit der Eröffnung von vier Ausstellungen, die an beiden Tagen gleichzeitig in Homburg zu sehen sind. Zum einen zeigen die Mitglieder der Schwarz/Weiß-Arbeitsgemeinschaft Süd, die schon zwei Mal in Homburg zu Gast waren und immer wieder durch ihre erstklassigen Arbeiten überzeugen, ihre neusten Werke. Die zweite Ausstellung, die - wie die anderen Ausstellungen auch - im Sitzungstrakt des Forums präsentiert werden, zeigt Arbeiten aus dem Pinhole-Projekt (Lochkamera) aus Bayern. Die ausgestellten Exponate sind allesamt mit einer Lochkamera aufgenommen. Durch die minuten- oder stundenlangen Belichtungszeiten bei solchen Kameras, die ohne Objektiv und nur mit kleinsten Blendenöffnungen das Licht einfangen, entstehen wundervolle Aufnahme, die der Zeit entrückt scheinen. Ausstellung Nummer drei zeigt Arbeiten der Gesellschaft für Edeldruckverfahren. Diese Gesellschaft wurde 1995 in Köln mit dem Ziel gegründet, die Verbreitung und Nutzung der klassischen fotografischen Verfahren zu fördern. Die verschiedenen Edeldruckverfahren unterscheiden sich erheblich. Gemeinsam ist ihnen allerdings die Tatsache, dass sie zwar eine höhere Bearbeitungszeit erfordern, dafür aber einen erheblichen Gewinn an gestalterischen Freiräumen und bildlicher Aussagekraft gewähren. Mitglieder der Gesellschaft zeigen einige ihrer eindrucksvollen Werke und erklären deren Entstehung. Die vierte Ausstellung, die an diesem Tag kollektiv eröffnet wird, zeigt Bilder der Bunkeranlage Valentin in Bremen. Rüdiger Lubricht, der in der Galerie im Forum schon Bilder aus Tschernobyl präsentierte, zeigt diesmal in klassischen schwarz-weiß Aufnahmen Eindrücke aus der Bunkeranlage, die 1943 bei Bremen errichtet wurde. Doch nicht nur die Ausstellungen stehen im Mittelpunkt des ersten Veranstaltungstages. Um die Bilder besser verstehen zu können und ihre technischen Spezifikationen zu erfahren, werden Torsten Grüne und Andreas Emmel von der Gesellschaft für fotografische Edeldruckverfahren einen Vortrag halten. red